Schlauchboot Drama in der Schweizer Armee

„Ich habe kein Verständnis für die Wut“ … „die Stimmung der Bevölkerung gegenüber der ist eine andere.“

es hat mich beinahe aus den socken gehauen als ich das interview vom „sonntagsblick“ mit

luftwaffenchef walter knutti gelesen habe.

als mitglied der schweizer armee im range eines hauptfeldweibels verbiegt es mir die zehennägel wenn ich die worte des kommandanten der luftwaffe lese.
herr knutti, warum leben sie diese ignoranz? warum können sie die fehler nicht eingestehen?
ich gebe ihnen die antwort. weil sie ein offizier sind. bereits lange bevor ein offizier die milak (website der milak) besucht wird ihm die überlegenheit der schweizer offiziersgattung eingetrichtert. hier sei angemerkt dass ich nicht aus neid, oder sonstigen störungen gegen rauslasse. im gegenteil. ich denke, ich habe lange und intensive erfahrungen mit offizieren gesammelt um meine aussagen zu zementieren.
zurück zu den offizieren. mein lebensweg führte mich als brevetierter feldweibel an die kaderschule in dübendorf wo ich als zeitmilitär (so was wie berufsmilitär mit befristetem vertrag) in der anwärterschule (kaderschule) als klassenlehrergehilfe tätig war. dort waren unteroffiziersanwärter wie auch offiziersanwärter vertreten.

in der schweizer armee hält sich – wie wohl auch in anderen armeen dieser welt – das cliché das ein offizier gott ist.

gott im sinne vom höchsten, wichtigsten und unbesiegbaren bestandteil unserer milizarmee. und so ist meist auch das verhalten dieser personen sobald sie auf die AdA (Angehöriger der Armee) losgelassen werden. sie leben dieses machtgefühl aus, spielen mit ihrer neu errungenen macht. und je höher du als offizier kommst, desto mehr verliert (fast) jeder die bodenhaftung. und mir zunehmend verlorener bodenhaftung beginnen diese möchtegern rambos auf den gesunden menschenverstand zu verzichten. ab stufe major erreicht der gemeine schweizer offizier das stadium eines sesselfurzers. so auch der luftwaffenchef knutti. gefangen in ihrer „welt“ dringt nichts nach innen, darf im gegenzug aber auch nichts nach aussen gelangen.

deshalb prangere ich die armee als ganzes an. warum müssen diese hirnverbrannten kompaniekommandanten keine rechenschaft über solche übungen ablegen? wieso? warum mussten diese jungen menschen sterben?
weil ein offizier dachte er sei „en geile siech“ und die kander kann mich sowieso nicht bezwingen. er ist ja schliesslich offizier und somit herrscher über die natur und unbezwingbar.
so wird es den jungen menschen bereits in der offiziersschule eingetrichtert und vorgemacht!
es reicht! wieviele tote braucht es noch, herr knutti, herr nef?
wann lernen die schweizer möchtegern feldherren dass der feind nicht unmittelbar an der grenze steht?
wieso nutzt man den abgang von kekeis nicht als neuanfang?
warum nur geht das ego unserer pimpel – offiziere über die bedürfnisse der unterstellten?

knutti, zeigen sie grösse und stehen sie zu den fehlern der gattung der offiziersleute. ich könnte hier noch hunderte beispiele von „offiziersversagen“ und vor allem von versager-offizieren aufzählen. aber dies interessiert keinen in der armeeführung… wieso? weil dort auch alles offiziere sitzen…


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