Nationalrätlicher Schwachsinn

Seit einiger Zeit frage ich mich bei jeder Session, was unsere gewählten Volksvertreter im Nationalrat tagtäglich treiben und welche politischen Anliegen sie seit ihrer Wahl eingebracht haben. Nun habe ich mir die Mühe genommen, die wahrhaft grässlichsten Auswürfe unserer Nationalräte zu suchen um diese hier präsentieren zu können.
Wenn man das ganze liest fragt man sich schon, wieso gewisse Damen und Herren vom Volk gewählt werden…
Das RedBull Verbot von Nationalrat Lumengo gehört hier natürlich auch dazu. Darüber habe ich aber bereits hier berichtet.

(Die Titel der verlinkten Vorstösse habe ich teilweise auf eine sarkastische Weise angepasst um meine Meinung kurz und knapp bekannt zu machen)

Aebi Andreas SVP, Auktionator / Landwirt
Im Amt seit genau einem Jahr, eingereichte Vorstösse: ganze 5!
Prunkstück: Feldwerbung als Nebenerwerb für die Schweizer Bauern

Mein Kommentar: Was würde die Feldwerbung bringen? Noch mehr Zoff unter den Bauern. Der eine Bauer hat ein hügeliges Stück Land welches er gewinnbringend durch Tradedoubler vermarkten lässt. Der Seeländer Bauer hat das Nachsehen aufgrund des topfebenen Landschaftsbildes… Wo bleibt da die Gleichberechtigung?

Allemann Evi SP, Juristin
Im Amt seit 5 Jahren. Vorstösse: viele.
Prunkstücke: Internetdomain – Theater mit schweiz.eu, Heerestage in Thun, Verblödung der Jugend durch ein virtuelles Parlament

Mein Kommentar: Sehr bedenklich wenn man den Bundesrat mit Problemen wie Internetdomains beschäftigt…

Hans Fehr SVP, Geschäftsführer AUNS
Im Amt seit 13 Jahren. Vorstösse: viele.
Prunkstücke: Kopftuchalarm im Bundesdienst, Burkaalarm im Bundesdienst

Mein Kommentar; Herr Fehr, lieber fast – Nachbar aus Eglisau. Wenn ihnen im Coop Eglisau eine Einwohnerin mit Kopftuch begegnet; machen sie dann gleich eine Kampfrolle unter der Kassentheke durch, mit einem gedeckt-getarnten Rückzug in die Tiefgarage?

Hämmerle Andrea SP, Biobauer
Im Amt seit 17 Jahren. Vorstösse: läppische 14 (0.823 Vorstoss / Jahr)
Prunkstücke: keine gefunden.

Mein Kommentar: Herr Hämmerle. Bei ihnen geht es weniger um Prunkstücke, es geht mehr um ihre Arbeitswut im Nationalrat! Tragen sie Sorge zu sich! Nicht dass sie noch einem Bore-Out erliegen ;-)

Geri Müller Grüne, Stadtrat
Im Amt seit 5 Jahren. Vorstösse: viele.
Prunkstück: Stimmrecht für alle Schweizer Bürger, auch für Schüler und Neugeborene

Mein Kommentar: Herr Müller. Wie geil ist das denn? Stellen sie sich die Schweiz unter ihrer Regelung vor. Die Trams werden durch überdimensionale Legoeisenbahnen ersetzt, und dem Bundesparlament wird vor dem Bundeshaus ein riesiger Sandkasten gebaut, damit gewisse Parlamentarier ihre wertvolle Zeit in Bern sinnvoll nutzen können. (Wieso wundern sich dir Grünen dass sie es nie in den Bundesrat schaffen???)

Lukas Reimann SVP, Jura Studi
Im Amt seit 1 Jahr. Vorstösse: genügende.
Prunkstück: Klickrate auf den Bundeswebsites

Lieber Lukas. Hast du Aktien von Google und planst eine gross angelegte Zupflasterung der Bundeswebsites mit AdWords? (Sehr bedenklich finde ich auch die AdWords auf der Website des Bundeshauses. Diese Werben oftmals für Parteien…)

Liebes Schweizer Volk, verehrte Stimmbürger, werte Leser: Schaut euch eure Kandidaten in Zukunft besser an! Es gibt definitiv extrem grosse Pfeiffen in Bern, welche zwar die Tantiemen (alles in allem rund CHF 120’000 pro Jahr pro Nationalrat) kassieren, aber nie etwas schlaues aufs Papier bekommen. Diese Parlamentarier gehören definitiv abgewählt und ersetzt! Egal ob von Links oder Rechts, Christlich oder Atheist (Gibt es bekennende Atheisten im Bundeshaus?).


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