Stromausfall: hat SF nichts gelernt?

Hat das Schweizer Fernsehen beim Eichhörnchen – von vor fünf Monaten eigentlich nichts gelernt? Wenn man die Aussagen von Geschäftsleitungsmitglied Lukas Küng ernst nimmt, dann steht Herr Küng vor einem Problem…

Lukas Küng sagte nach dem Eichhörnchen Kurschluss folgendes gegenüber dem Tagi:

Wäre der Stromausfall im kommenden Winter passiert, hätten die Fernsehzuschauer davon nichts mehr mitbekommen

Jetzt haben wir den kommenden Winter, und schon wieder wars bei SF zappenduster. Zu beurteilen wessen Schuld der erneute Zwischenfall ist, liegt ausserhalb meines Beurteilungsvermögens. Das bei der Stromversorgung rund um das Schweizer Fernsehen SF dillettantisch geplant wird, fällt wohl auch jedem Nicht-Stromer auf. Mein kleiner Dateiserver zu Hause ist besser gegen Stromausfall gesichert als das mit Milliarden hochsubventionierte Staatsfernsehen.

Mein Vorschlag ist natürlich nicht neu: SF muss sofort privatisiert werden und die Gebührengelder gehören gestrichen, der Werbemarkt muss lukrativ gestaltet werden. So müsste SF beweisen, dass es anstatt seichter Staatsunterhaltung richtiges Fernsehen machen kann. Zudem müsste SF ein Stromkonzept haben, welches auch einen Atombombeneinschlag übersteht. Oder welcher grosse private TV Sender kann es sich erlauben mal ein paar Stunden die Luken dicht zu machen?


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