Corine Mauch: Stapi ohne Profil.

Corine Mauch
Corine Mauch

hat einen neuen Stadtpräsidenten. Uuups, tschuldigung. Eine neuE StadtpräsidentIN. Corinne Mauch gewann gestern „Erdrutschartig“ (wie einige Medien berichten) das Rennen ums Stadtpräsidium von . Die Aargauerin Mauch vermochte mich aber nie wirklich zu überzeugen. Auch ihre Kontrahentin Mathrin Martelli war für mich ein Mimöschen sondergleichen. Die beiden „Weiber“ leisteten sich keinen Kampf. Keine Auseinandersetzung. Kein Elan im Kampf um das Präsidentenamt. Kuschelwahlkampf. Wo würde ich das ganze einmal betiteln. Kein wunder auch, wird Corine Mauch dem Elmar Ledergerber sein Erbe nie würdig halten können. Obwohl ich kein Anhänger der Linksgrünen Zürcher Stadtregierung bin, brachte es Elmar Ledergerber immer wieder fertig, die Leute zu überzeugen. Er lebte sein Amt in das er gewählt wurde. Er verkörperte meiner Meinung nach den perfekten Stapi. Danke Elmar und schade, dass du gehst. Die Gründe sind aber verständlich. Corine Mauch wird es indes nicht leicht haben. Ich glaube kaum das sie im Amt überzeugen wird. Zu hoffen bleibt, das sie eine stille Schafferin ist und ihre Arbeit mehr als perfekt erledigt.


8 Kommentare

  1. Hi Dani. Naja, ich bin schon etwas voreilig. Aber du kennst ja das Sprichwort: „Der erste Eindruck zählt“. Und bei mir ist dieser nicht gerade der beste. Aber ich sehe ein: Auch ich werde ihr eine Chance geben!

    Danke für deinen Kommentar. Beste Grüsse, tom

  2. Übrigens hast du gewusst, dass die Frau Gitarre in einer Rockband spielt?
    Dies erwähnte heute ihre Mutter in einem Interview in der Aargauer Zeitung.

  3. Der Kommentar kommt etwas spät, aber die Korrektur muss sein:

    1. lebt Mauch seit zweieinhalb Jahrzehnten in Zürich, ihre Aargauer Vergangenheit ist für ihre neue Rolle so unerheblich wie ihre US-Amerikanische.

    2. ist Mauch eine gewissenhafte Parlamentarierin, die ohne grosses Getöse Facharbeit leistet. Sie wird ihre Chefbeamten schon in den Griff kriegen, sie hat einen sehr passenden Leistungsausweis dazu.

    Martelli, die sich mit ihren unsäglichen Neideranwürfen gegenüber den Kritikern des unsinnigen Winkelwieseprojektes, unmöglich gemacht hat, hat ihre Niederlage verdient.

    Der Wechsel an der Exekutivspitze war ein guter erster Schritt. Da sich die SP nun weiter erneuert, kann die Aufbruchstimmung der vergangenen Abstimmung zur 2000-Watt-Gesellschaft in die neue Legislatur hinübergerettet werden. Das ist gut so. Sehr gut sogar.

  4. @Tom
    Corine Mauch wird als Stapine sicher anders auftreten als bisher im Gemeinderat. Dass sie wohl etwas weniger daherpoltern wird, sehe ich nicht als Nachteil.

    Zur Blogroll: Grmpf, Hab da wohl bei meiner letzten Umstellung gepatzt. Nehm Dich wieder rein, sobald ich endlich wieder zum Bloggen komme.

  5. Hi Andreas

    ich gebe dir bei 1 und bei 2 recht. Nur passt 2 irgendwie nicht zu einem Zürcher Stapi. Ich bin selber auch kein Zürcher, erfuhr aber erst in Zürich was es heisst einen „Stapi“ zu haben. Wenn man Elmar Ledergerber anschaut, war er ein gekonnter Werber für Zürich. Immer Vorne mit dabei und lauthals pro Zürich. Nun kann man sich darüber streiten ob ein Stapi eher wie Ledergerber einem Megafon ähnlich die Werbetrommel rühren, oder wie Mauch eine stille Schafferin im Hintergrund sein soll.

    Beste Grüsse, tom.

    p.s. wieso hast du eigentlich meinen Link von deiner Seite verbannt? :P

  6. Die Mauch ist so stark, weil ihre politischen Gegnerinnen so schwach waren und sind. Für diese Frau wird das Amt zunehmend zur Strafe. In ihren zu grossen Schuhen fällt sie doch über alle noch so kleinen Hindernisse und wird zur Blamage für Zürich.
    Mauch im Schweizer Fernsehen: „Wir fällen im Stadtrat Entscheide über Geschäfte, die uns vorliegen!“ Oder in einem Vortrag: „Im Winter kann man auf dem Sofa gemütlich eine heisse Tasse Tee trinken!“ Es fällt einem schwer, diese Politikerin zu kritisieren, denn: Wo nichts ist, gibt es nichts zu meckern! Mauch sitzt nicht im Sattel, nein, sie taumelt auf dem Rücken des „Volksesels“.

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