Laute Autos drücken auf Volksgesundheit

Heute Morgen gibt es in der Gratiszeitung 20 Minuten wiedermal etwas interessantes zu lesen. Laute Autos seien mitunter ein Grund für Stress, Schlafstörungen, Bluthochdruck oder gar Herzinfarkten. Der genaue Grund dafür wird auch genannt. Dies sei gemäss Peter Ettler von der Schweizerischen Liga gegen die lauten Motoren.

Hätte sich Herr Ettler aber ein einziges mal mit der Autoindustrie unterhalten, hätte man ihm gesagt, dass die Motoren kaum das Problem sein können. Laut an den Autos sind nur noch die Reifen welche ein deutlich wahrnehmbares Abrollgeräusch von sich geben. Ok, laute Motoren sind in alten Fahrzeugen immer noch verbaut, dies lässt sich jedoch nicht ändern. Die Zeit wirds richten.

Und das Problem mit den Abrollgeräuschen der Reifen haben die grossen Reifenhersteller längst erkannt. Wenn es einen Weg gäbe, hätten die Firmen diesen längst umgesetzt und gewinnbringend vermarktet. Denn flüsterleise Reifen wären ein schlagendes Verkaufsargument. Derweil bläst das Bundesamt für Umwelt, kurz Bafu, in das richtige Horn. Es setzt auf die Entwicklung noch leiserer Reifen und nicht zu vergessen von leiseren Strassenbelägen. Bestes Beispiel findet man auf der Fahrt von Bern nach Zürich irgendwo im Kanton Aargau (Weiss leider nicht mehr genau wo, mangels regelmässiger Fahrt durch den Autobahnkanton). Dort hat es ein Stück Autobahn mit Flüsterbelag, welcher mein subjektives Lärmempfinden um mindestens 50% senkt. Und wir haben sonst schon ein brandneues extrem leises . Auf diesem Autobahnstück vermag man problemlos im zu flüstern.

Also. Nicht die Motoren sind das Problem, sondern der Belag und der kostet Geld. Ausgaben, welche der Staat ausgeben muss und man nicht einfach den Automobilkonzernen zuschieben kann. Auf der anderen Seite sind die Reifenhersteller noch mehr gefordert. Aber die forschen sowieso in diese Richtung, da sie Geld verdienen wollen. Unterm Strich ist wieder einmal unsere gefordert, welche für leisere Strassen sorgen soll.


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