Entlassungsgrund: Facebook am Arbeitsplatz

Es ist wieder Thema in den Pendlerzeitungen. Surfen am Arbeitsplatz, Facebook und Co. Zugegeben, ich mache es auch. Nicht Facebook, aber hie und da privat im surfen. Aber ich weiss, das ich dies äusserst selten und dann für gezielte Dinge mache. Manche sagen, es sei förderlich für die Arbeitsqualität der Mitarbeiter, wenn diese während der Arbeitszeit privat im surfen gehen und ihren Pseudo-Kollegen auf Facebook das neuste vom Tag berichten. Da frage ich mich aber, wies vor 20 Jahren um die Qualität der geleisteten stand. War diese schlechter? Früher ging es auch ohne Facebook und Co. Und im Gegenteil. Ich wage zu behaupten, dass die Qualität der geleisteten Arbeit früher besser war als heute. Aber heute scheint fast jedes Mittel und nochmehr jede Ausrede recht, um die Freiheiten der Mitarbeiter in irgendeiner Weise zu rechtfertigen und mit einem positiven Touch zu versehen. Vorbei die Zeiten, wo noch harte Arbeit zählte, vorbei die Zeit wo Privates in die Freizeit gehörte. Die Menschheit mutiert immer mehr zur Dienstleistungsrasse bei der die Dienstleistung am eigenen Individuum zu Vorderst auf der Prioritätenliste steht. Vorbei der Teamgeist gemeinsam etwas zu erreichen und zusammen Erfolg zu haben. Hauptsache, dem Einzelnen geht es gut und er kann seine Bedürfnisse befriedigen. Beruhigend an der ganzen Sache bleibt nur, das Facebook und Co ebenso schnell verschwinden werden wie sie gekommen sind. Irgendwo auch schade verbreitet sich die Schweinegrippe nicht nur wie Facebook. Ich jedenfalls würde von der Krankheit verschont bleiben. Natürlich kommt nach dem Ende von Facebook der nächste Arbeitszeitvernichter, jedoch lernen auch die Arbeitgeber – wenn auch langsam. Aber mit zunehmender Problematik in der Weltwirtschaft werden auch die Human Resources Abteilungen der Firmen gewisse Fragen stellen und vor allem gewisse Kriterien suchen um die Firmenstruktur zu straffen. Da käme ja exzessiver Facebook gebraucht gerade richtig um die Mitarbeiterbasis – sagen wir mal – auszudünnen.


Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.