SF Alpenfestung – Blick ins Reduit – aber bedenklich

Am 27. Juli 2009 startet auf die Realityshow namens . Dabei verbringen 32 Schweizer drei Wochen in einem ausgedienten Schweizer Armeebunker. Die dazugehörigen Frauen werden Geschichtskonform in und um alte Häuser um die Felder und das Vieh kümmern. Mit dabei ist auch Martin Gaberthüel, seine Frau Annelies und Tochter Noemi (1). Dass Martin Gaberthüel und seine Frau Annelies es zulassen, das ihre Tochter vor der ganzen Nation zum Anschauungsunterricht gedemütigt wird, finde ich schon fraglich und erzieherisch äusserst bedenklich. Und die Aussage von Annelies Gaberthürl im Blick Bericht, ihrer Tochter Noemi <<bleibt nur der Nuggi>> haut dem Fass definitiv den Boden raus und zerschlägt meine Meinung von der Mutter ins Bodenlose. Das Kind kennt die mehr oder weniger modernen Annehmlichkeiten des Lebens seit einem Jahr. Und nun, Knall auf Fall wird es quasi in eine andere Welt katapultiert. Für mich ist das schrecklich und eine absolut unerhörte Frechheit. Das Kleinkind kann seine Meinung nicht sagen – im Gegensatz zu den anderen Kindern welche bei der Alpenfestung teilnehmen – und ist dem Willen seiner Eltern ausgesetzt. Was ich ausserdem etwas komisch finde, ist die Tatsache das einige der Kandidaten ihre Militärzeit als nicht gerade freudiges Ereignis in Erinnerung tragen. Martin Gaberthüel zum Beispiel sagt, dass dieses Jahr seine Militärische Laufbahn <<hoffentlich>> beendet sei.

Immerhin: SF hat für die Sendung Alpenfestung nur Männer verpflichtet welche ihren Militärdienst mit mehr oder weniger Freude geleistet haben, wie die Kandidaten in ihren persönlichen Interviews bekannt geben. Mit dabei ist alles. Vom Militärmusiker, über den Truppenarzt bis hin zum Detachementskoch.

Mit Sicherheit werde ich mir die Sendung anschauen und dann dementsprechend meinen Senf dazugeben. Wer hätte es gedacht. Als Feld- Wald und Wiesenweibel kenne ich mich mit der Materie ja bestens aus ;-)


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