25 Jähriger Kripo Chef: Ob das gut kommt? CSI Appenzell

Ich wage es schwer zu bezweifeln das Philipp Koch, seines Zeichens Jurist bei der St. Galler Kantonalbank und nun neu Teilzeit Kripo – Chef in Appenzell Ausserrhoden, in seinem neuen Amt überzeugen kann.

Wie Philipp Koch im Beitrag von 20minuten sagt, habe er kein Problem mit älteren Untergebenen. <<In der Offiziersschule und später in den WKs konnte ich Führungserfahrung sammeln. Und ich bin auch mit den älteren Soldaten gut zurechtgekommen.>> Das glaube ich ihm aufs Wort. Betrachtet man aber den klitzekleinen Unterschied zwischen WK und der Arbeitswelt bei der , dürften sich da doch einige Differenzen auftun. Zumal der Jüngling keinerlei Erfahrung mitbringt.

Führungstechnisch dürfte es auch Schwierigkeiten geben. Man stelle sich vor. Da kommt ein 25 Jähriger und führt plötzlich ein Polizeikommando über Polizisten, welche ohne weitere Probleme seine Väter sein könnten. Dass es da früher oder später Knatsch gibt, ist wohl fast so sicher wie das Amen in der Kirche. Beispiel: hektische Krisensituation, welche schnelles Handeln benötigt. Junge hat keine Ahnung, erfahrene Polizisten haben Ahnung und sagen dem Jungen, was er zu entscheiden hat. Sensationell. Wer führt dann diese Kriminalpolizei? Der 25 Jährige Philipp Koch, oder ist er dann vielmehr die Marionette der erfahrenen Polizisten?


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