Cédric Wermuth – Aufruf zu einem 1. August mit Herz

Juso Präsident und SP Schweiz Vize Cédric Wermuth plädiert in der heutigen NEWS in einem Openair-Teil für einen 1. August 2009 mit Herz und Solidarität.

Obwohl solche Bilder eines Politikers nur den zeitweise mit Nebel gefüllten Hohlraum zwischen seinen beiden Ohren darstellt, lächerlich und schwachsinnig ist, muss ich doch einmal dem Cédric Wermuth ein Kränzchen winden. <<Ein Nationalfeiertag, der eigentlich genau diesen Geist der Solidarität atmen sollte…>> so ein Auszug aus dem Text in der heutigen NEWS von Cédric Wermuth.

Aber, lieber Cédric, findest du nicht auch dass der 1. August in der Schweiz ein Tag der ist? Dekadenz pur. Ich denke, du gehst da mit mir einig. Da geht es der Welt beschissen. Geld wurde an den Börsen vernichtet und verbrannt. Kriege beherrschen grosse Teile der Erde. Bomben fallen, Schüsse knallen. Und was macht der Schweizer Bürger am 1. August 2009? Er wird wie immer die Synapsen in seinem vollweichen Hirn grossflächig ausschalten und dies nur noch dazu benutzen mit einem Feuerzeug sein scheiss Feuerwerk in die Luft zu jagen. „Geatmet“ wird höchstens der schweflige Rauch des idiotischen Feuerwerkes. Die, welche kein Feuerwerk starten besaufen sich an einer der unzähligen Dekadenzpartys. Er, der Schweizer Bürger, wird die Feinstaubbelastung ins Unermessliche steigen lassen und beweisen wie er mit Knalleffekt Geld vernichten kann. Fast so wie die grossen Börsijaner. Nur mit viel mehr Rauch und .

Der Schweizer Bürger, von Links bis Rechts, würde lieber mal sein Gehirn einschalten und sich auf die Werte besinnen welche wichtig sind und unser Land ausmachen. Und das ist nicht Feuerwerk. Was macht die Schweiz aus? Ist es nicht die Urtradition der Solidarität, wie von Cédric angesprochen? Aber auch die schon fast institutionelle Spiessbürgerlichkeit der rechten Parteien? Am Ende ist es wohl genau die Ausgeglichenheit zwischen beiden Extremen. Der Cédric Wermuth mit seiner JUSO in der linken Waagschale und irgend ein überdrehter SVPler in der rechten Waagschale. Beide gleich schwer und dadurch ein guter Mittelweg. Typisch Schweizerisch halt.


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