Telefonumfrage des Bundesamtes für Statistik: Lügt was das Zeug hält!

Eines steht fest: wenn die Stalker von der Firma Link („Meinungsforscher“) im Namen des Bundesamtes für Statistik (BfS) mich anrufen, werde ich Lügen bis sich die Balken biegen.

Oberstalker der Nation: BfS Direktor Marti
Oberstalker der Nation: BfS Direktor Marti

Herr Hofer, wieviel verdienen sie pro Monat?
Antwort: Ach, das müsste so um die 14 Millionen sein…

Herr Hofer, wieviele Zimmer hat ihr Haus/Wohnung?
Antwort: Huii, schwierig: glaube so an die 37 Zimmer plus 15 Garagen…

Nun, wenn die Vollpfosten vom Bundesamt für Statistik via den Oberbelästigern von Link die Schweizer zur Telefonumfrage nötigen, müssen wir uns sofort wehren und etwas dagegen unternehmen! Je mehr Leute mitmachen, desto eher bemerkt wohl auch der künftige „Stalker“ der Nation, Dr. Jürg Marti (Bild, Direktor des Bundesamtes für Statistik), dass man mit den Schweizern nicht einfach machen kann, was man will. Herr Marti, was fällt ihnen eigentlich ein? Oder mögen sie es, wenn sie zu Hause telefonisch belästigt werden?

Und wems wirklich reicht, schreibt eine erboste Email an den Herrn Direktor (so wie ich, siehe weiter unten) des BfS: vorname.nachname@bfs.admin.ch  (ACHTUNG: Jürg schreibt sich juerg …) Ich will nicht, das Drohungen oder dergleichen ausgesprochen werden. Das macht nicht viel Sinn, aber dem Herr Marti müsste man schon klar machen, dass das so nicht geht!

Mein Emailtext an Dr. Jürg Marti, Direktor des Bundesamtes für Statistik:

herr marti,

dass man auch sonst nicht viel gegen die belästiger von LINK tun kann, nervt schon gewaltig! dass SIE aber diesen stalkern nun noch eine rechtliche handhabe zur belästigung geben, ist eine bodenlose und unzumutbare frechheit die ihresgleichen sucht! ich garantiere ihnen, das ich, sollte ich von IHREM bundesamt zur auskunft GENÖTIGT werden, garantiert nicht die wahrheit sagen werde!

mit belästigungsfreien grüssen!

(Kopieren und weitersenden erlaubt ;-)

Bildquelle: bfs.admin.ch


10 Kommentare

    1. Dank Swisscom gibts beim Festnetz eine super Lösung, wo der Anrufer den folgenden Satz hört: „Der Swisscom Kunde wünscht keine Anrufe mit unterdrückter Rufnummer“
      Einschalten

      * Hörer abheben > * drücken > 99 eingeben > # drücken.
      * Einschaltbestätigung abwarten > Hörer auflegen.

      Ausschalten

      * Hörer abheben > # drücken > 99 eingeben > # drücken.
      * Ausschaltbestätigung abwarten > Hörer auflegen.

      Status abfragen

      * Hörer abheben > * und # drücken > 99 eingeben > # drücken.
      * Ansage abwarten > Hörer auflegen.

      Fraglich bleibt, ob Link auch anonym anrufen wird, oder die Rufnummer zeigt. Ich glaube aber eher es ist eher die zweite Variante. Nervig sind die von Link. Dumm leider nicht.

  1. Hey!
    In Deutschland ist es ja verboten, dass solche „Firmen“ mit unterdrückter Nummer anrufen. Aber Gott sei Dank nerven die mich auch nicht. Oder wenn, dann nur einmal in 2 Jahren. Eigene Rufnummern nicht öffentlich machen! :)

  2. So einfach wie ihr Euch das vorstellt gehts nicht. Der Anruf wird nämlich angekündigt, und dann habt Ihr gefälligst zu Hause zu sein und über Eure Gesundheit und intime Details Eures Privatleben Auskunft zu geben, sonst gibts eine Busse. Die jetzige Umfrage ist sowieso nur ein Versuchsballon, um zu sehen wie gross der Widerstand ist. Bei den nächsten Umfragen werden sie dann mit Bussenandrohung immer weiter gehen. Typen wie Herrn Marti kann man mit E-Mails nicht stoppen. Dafür wird eine Flut von Prozessen oder politischer Druck nötig sein.

    1. Hi susan

      immerhin zeichnet sich mehr oder weniger politischer Druck seitens des Datenschützers ab. Diesem geht der Auskunftszwang von Marti auch zu weit. Bleibt zu hoffen, das der Datenschützer dem Marti die Knöpfe zumacht.

      Gruss, tom

  3. Das ist immerhin ein Hoffnungsschimmer. Übrigens bezweifle ich das Lügen funktioniert. Das Bundesamt hat nämlich die meisten Daten (z.B. Einkommen etc), die hier abgefragt werden, es geht einfach um das vollständige Ausschnüffeln der privaten Bereiche, die ihnen noch nicht bekannt sind. Wer also ein Einkommen von 14 Millionen angibt, wird wohl eine Busse wegen verweigerter Mitarbeit kassieren. Persönlich habe ich mir schon überlebt, mir ein Arztzeugnis wegen Depressionen ausstellen zu lassen, die es mir verunmöglichen an der Befragung teilzunehmen. Depressionen ausgelöst durch die Mutation der Schweiz zu einem totalen Überwachungsstaat, wie wir ihn aus Grusel-Science-Fiction Filmen kennen. Das ist kein Witz!

    1. Du bringst mich auf ein paar gute Ideen:

      – Vom Hausarzt ein Zeugnis geben lassen, welches eine 100%ige Telefonierunfähigkeit bestätigt. Grund: Entzündung im Ohr

      – Wenn das Callcenter anruft: Stimme verstellen und so tun als wäre man der eigene Nachwuchs. Mama und Papa sind nicht zu Hause

      – Wenn das Callcenter…: Ich bin die Hausangestellte. Die Dame und der Herr sind nicht zu Hause. Bitte rufen sie später an

      – Wenn das Callcenter…: in extrem schlechtem Deutsch sagen: Ig nix verstehen. Nix sprecke Deutsch.

      – Auf den Telefonbeantworter das authentische: „Diese Rufnummer ist ungültig…“ aufnehmen und abspielen.

      Hat jemand noch bessere Ideen? Her damit!

  4. eine gute Idee wäre, dass Telefon abnehmen die ersten paar Fragen beantworten. Um eine kurze Unterbrechung bitten und dann auf stum schalten und warten bis sie genervt auflegen. Wir haben doch alle Altzheimer und vergessen doch mal, dass das BfS am Telefon ist.
    ;-)

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