Alle wollen mobil surfen. Keiner will die Antennen.

Ein Thema welches mich extrem auf die Palme bringt, ist die triefige Nörgelei der Linken und Grünen Parteien wenn es um den Bau von Handymasten geht. Anufgezeigt wird hier nur eines von unzähligen Beispielen gleicher Art.

UMTS Antenne von O2
UMTS Antenne von O2

So ist das Geplänkel (welches hier, oder da, auch hier, dort und da stattgefunden hat) auch im Luzerner Kaff Adligenswil akut, dringend und wichtig. Die aufgezählten Beispiele sind übrigens ein Bruchteil derer welche man hier auflisten könnte. Sunrise will eine Handyantenne aufstellen um den gestiegenen Bedarf der Bevölkerung zu decken, die SP Adligenswil will dies nun um jeden Preis verhindern. So schallt die folgende Aussage aus der Adligenswiler SP Zentrale, man müsse <<alles zu unternehmen, damit diese zusätzliche Antenne verhindert werden kann>> wie zisch.ch schreibt.

Am 3. September war die Sunrise Handyantenne auch als 3. Traktandum auf der Parteiversammlung der SP Adligenswil. Was dabei rauskam bleibt offen. Schwer zu erraten ist es aber kaum. Man darf gestrost davon ausgehen, das die Adligenswiler Linke gegen Sunrise und die geplante Antenne kräftig Stimmung gemacht hat. Was aber denken all die Adligenswiler Stimmbürger welche bei Sunrise oder auch einem anderen Anbieter telefonieren? Wohl dasselbe: böse Sunrise! Will uns verstrahlen mit dem Handymasten. Ein Komplott der Illuminaten!

Nun, mit den Handyantennen ist es doch genau dasselbe wie mit dem Fluglärm in Zürich. Jeder Idiot will fliegen, aber keiner will den Fluglärm. Beim Mobilfunk ist es so ziemlich identisch: alle wollen mit HSPA surfen, unterwegs unterbrechungsfrei telefonieren und möglichst wenig dafür bezahlen. Und die (angeblich…) schädliche Strahlung? Die soll wo anders sein. Aber ja nicht in Adligenswil. Oder jedem anderen Ort. Aber, liebe Adligenswiler Stimmbürger, und vor allem, liebe Adligenswiler SP-ler: Mobilfunken ohne Mast geht nicht! Weder bei Sunrise, Swisscom noch Orange. Entscheidet euch!

Eigentlich sollten die Provider bei diesem Theater nicht lange fackeln und einmal ein ganzes Dorf – in diesem Beispiel Adligenswil – quasi von der GSM/UMTS karte ausknipsen. Somit entstünde ein schwarzer Fleck auf der Entsorgungskarte Versorgungskarte und die Bevölkerung würde begreifen wie notwendig und unverzichtbar ein Handy und somit dessen Infrastruktur geworden ist.

Die Idiotie der Adligenswiler SP und all den anderen Handymastenverweigerern bestätigt das allgemeine gepoltere: gegen Handymasten laufen alle sturm. Wer aber läuft gegen die (wissenschaftlich belegt!) viel schlimmer strahlenden WLAN – Router sturm? Keine Sau! Weils niemand weiss und die öffentliche Präsenz um ein tausendfaches kleiner ist da kein grosser Konzern ein flächendeckendes WLAN Netz betreibt. Paradox ist es alleweil, da es in der Schweiz bestimmt einige tausend mal mehr WLAN – Router gibt als Handymasten. Es geht noch weiter: Städte wie St. Gallen versorgen ihr ganzes Stadtgebiet mit kostenlosem WLAN. Das finden alle supi und freuen sich ob dem gratis Surferlebnis. Und das ganze ohne grossartige Bewilligung, versteht sich.

Da drängt sich mir nur noch ein Sprichwort für alle Gegner auf: Wasser predigen und Wein saufen. In dem Sinne, frohes Funken!

Bildquelle: portel.de


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