Blitzendes Risiko frühzeitig eliminieren

Radarfalle
Radarfallen frühzeitig erkennen

Wer kennt das schon nicht. Man fährt z.B. das erste Mal auf einer unbekannten Autobahn, übersieht die 100er oder von mir aus 80er Tafel und so schnell wie es geblitzt hat, verdient sich jemand wieder 20 bis 260 Franken mehr (siehe Bussenkatalog). Das muss nicht unbedingt sein. Nach dem eher featurearmen CH-Dienst FoxyTag bin ich nun endlich auf etwas brauchbareres gestossen. Der im Jahr 2003 gegründete kostenlose Dienst Trapster verwendet die Google Maps API, bei der jedermann seine bekannten Blitzerstandorte in eine sogenannte Trapmap eintragen kann. Je mehr Leute einen Standort – also eine „Trap“ wie , mobiler , Rotlichtblitzer oder eine Kombination davon – markieren, desto höher wird seine Vertrauenswürdigkeit. ist  für die meisten mobilen OS verfügbar. Sprich für iPhone, Blackberry, Android und Nokia S60.

Street View als zusätzlicher Bestätigungsfaktor

Eine sehr nützliche Funktion, die in anderen Ländern schon länger aktiv ist, wurde jetzt gleichzeitig mit der Einführung von Googles Street View auch für die Schweiz anwendbar. In der Trapmap können so die ungeliebten Kästen sogar in der 3D-Sicht markiert werden. Dies gibt dem Blitzerstandort zusätzliche „Confidence“. Leider gibt es aber gleichzeitig wieder Spielverderber, die diese Funktion missbrauchen. Diese versuchen mittels Antrag, bei Google das entsprechende Bild zu löschen. In einem Fall am Luzerner Schweizerhofquai hat das auch tatsächlich geklappt. Die Aktion war jedoch eher sinnlos, da am nächsten Standort der blitzende Kasten bereits wieder auffindbar ist.

Sind solche Dienste in der Schweiz legal?

Nun, darüber kann ich nur spekulieren und die Verantwortung bei einer polizeiliche Kontrolle trägt jeder selbst (dürfen die ein Natel überhaupt durchsuchen?). Zwar werden Dienste wie oder Trapster als „Radarwarner“ bezeichnet. Jedoch haben diese meiner Meinung nichts mit konventienellen Radarwarnern zu tun, die beispielsweise Radarstrahlen passiv empfangen oder sogar aktiv Lasermessgeräte stören können. schreibt dazu folgendes:

– Ist FoxyTag 100% legal?
Ja. Das Gesetz verbietet Radardetektoren sowie alle Systeme, die deren Funktion stören. Aber FoxyTag ist kein Radardetektor. Es gibt einfach Zusatzinformationen zu Ihrer derzeitigen Position aus, wie es zB. Staumeldedienste auch tun.


4 Kommentare

  1. Hallo Fabio!

    Gratuliere zu deinem ersten Blogpost!
    Sehr interessant und super geschrieben! Werde die App auf meinem Android installieren. Feedback dazu folgt ;-)

    Gruss, tom

  2. Hallo. Ich finde im Appstore vom iPhone keine Applikation mit dem Namen Foxy Tag. Könnt ihr mir helfen? Muss man das Programm selbst installieren?

    Danke für die Hilfe. Seve

  3. hi leuts, weis das der Thread schon n jahr alt ist.

    was das thema legal angeht so sage ich nur es ist bestimmt illegal. das es in die kategorie POI (Poinst of Intrest) fällt. Und da ist ja der standpunkt vom Bundesgericht völlig klahr.
    Was ich aber nicht weis ist, ob ein ach so lieber Polizeibemate (ironisch gemeint) das recht hat ein Phone zu durchsuchen. Das sie es machen weiss ich, hab es selbst erlebt. ist in meinen augen jedoch privatsfäre und geht die ohne gerichtsbeschluss nichts an. weis da jemand genaueres?
    lg

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