Cédric Wermuth: JUSO nicht besser als SVP

Dass der Cédric Wermuth ein kleiner Polteri ist, war bekannt. Was er nun zu verantworten hat, ist eine schweinerei sondergleichen und einfach nur lächerlich.

Blutplakat der Juso. Doris Leuthard mit blutverschmierten Händen.Der neuste Coup der Schweiz unter der Leitung von Cédric Wermuth geht definitiv zu weit. Da fragte ich mich automatisch was Cédric Wermuth mit dem Plakat, welches Doris Leutard mit blutverschmierten Händen zeigt, bewirken will. Als erstes kam mir die Kritik in den Sinn, die Cédric Wermuth wegen dem Anti-Minarett Plakat an der SVP übte. Nun muss ich aber feststellen, dass der gute Herr Wermuth in seinem Übermut wohl gerne Wasser predigt, selber aber lieber  Wein säuft. Was die unter Cédric Wermuth hier geleistet hat, ist mehr als unterste Schublade. Es ist einfach schwachsinnig und zeugt nicht gerade von hoher Intelligenz. Zumindest haben Wermuth & Co. ihre Intelligenz nicht wirklich sinnvoll eingesetzt. Einzige Erklärung für das absolut verwerfliche Plakat; Wermuth und seine Genossen versuchten mit derselben Taktik wie die SVP, ein Thema zu lancieren: möglichst aufmüpfig und erschreckend soll das Plakat sein, damit alle Medien in der Schweiz darüber berichten. Das ist billig, man spart sich schliesslich die Werbekosten. Wo das Anti-Minarett Plakat der SVP schon an der Grenze ist, geht die JUSO Schweiz mit ihrem Blut-Plakat definitiv zu weit. Oder was würden Wermuth und seine Kumpanen dazu sagen, wenn die SVP eine Muslimin mit blutverschmierten Händen dargestellt hätte?

Selbst JUSO – Freundlich gesinnte Leute lassen Kritik über das Verhalten laut werden. So findet man zum Beispiel auf der JUSO Webseite diverse Kommentare welche das Plakat der Jungsozialisten nicht billigen:

„neil“ meint: <<Eigentlich verfolge ich mit Interesse die Aktivitäten der Juso. Leider muss ich feststellen, dass sich die jungen Sozialen mittlerweile auf einem Niveau bewegen, dass ich nicht verstehen kann.>>

„Sabine“ sagt zum Plakat: <<Ich bin voll und ganz gegen das Liefern von Kriegsmaterial ins Ausland. Doch als langjährige -Wählerin schäme ich mich für Ihr Plakat und das Niveau, mit dem diese Kampagne geführt wird. Müssen denn nun alle Politiker, um gehört zu werden, sich auf solch unwürdige Methoden einlassen?>>

„Jungsozialist“ schämt sich sogar, ein JUSO Mitglied zu sein: <<Ich schäme mich wegen diesem Plakat Jungsozialist zu sein.
Wir sind wohl doch nicht von der besseren Sorte, als Maurer, Mörgeli…
Es ist nur völlig daneben, sondern auch noch grottenschlecht umgesetzt.
Entäuschte Grüsse.>>

Auch Rücktrittsforderungen an Cédric Wermuth werden nun laut. Der SP Schweiz Vizepräsident und JUSO Präsident soll aufgrund dieses verheerenden Fehltrittes seine Ämter niederlegen. Eine von mir aus gesehen nicht ganz unverständliche Forderung. Für mich hat Cédric Wermuth unüberlegt gehandelt und mehr Geschirr zerschlagen, als ihm wohl lieb war.


4 Kommentare

  1. Also moment mal: Die SVP-Plakate hetzen gegen Minderheiten, schüren Rassistische Ressentiments und spielen mit nationalsozialistischter Propaganda-Symbolik. Da ists dann schon noch ein meilenweiter Unterschied zum pointierten Angriff auf eine politisch ja doch ziemlich exponierte Figur.

    Die Diskrepanz zwischen christlichem Gesalbader und der knallharten Realpolitik von Frau Leuthard ist ja durchaus bemerkenswert: Nix da mit Schwertern zu Pflugscharen, für ein paar Stützli verkaufen wir Mordwerkzeug dem meistbietenden (und sei das Pakistan).

    Wer Kriegsmaterial exportieren möchte, muss sich ja nun wirklich nicht künstlich darüber aufregen, dass man ihm die Mitschuld am Tod unschuldiger vorwirft, dass ist ja schliesslich gerade die moralische Frage bei dem Thema.

    1. Hi Fairfis

      der Post zielte nicht auf Sinn oder Unsinn der Kriegsmaterialexporte. Ich möchte auch nicht, dass der Beitrag dafür instrumentailisert wird. Du redest zu Recht von „Moral“. Und genau um diese geht es mir beim Plakat der JUSO. Dort wurde die Moral definitiv verfehlt.

      Gruss

  2. Hallo? Mir ging es mit meinem Kommentar ja auch nicht um Sinn oder Unsinn von Kriegsmaterialexporten. Vielmehr habe ich auf Deine Kritik am Plakat reagiert, indem ich aufgezeigt habe, dass es etwas anderes ist, auf einem Plakat Doris Leuthard, ihreszeichen Bundesrätin und Elite, anzugreifen, oder gegen Minderheiten zu hetzen, bzw. Rassismus zu schüren.
    In Deinem Beitrag rückst Du das JUSO-Plakat auf die gleiche Ebene wie die SVP-Propaganda, diese Analogie halte ich aber für inhaltlich nicht korrekt. Die Kritik an der SVP-Propaganda liegt ja nicht darin, dass sie provoziert, sondern dass sie eben rassistisch ist und ausländerfeindliche Hetze betreibt und das ist wirklich, wirklkich eine Sauerei, denn solche Form von Propaganda hat nachher schreckliche Konsequenzen, bis hin zu Gewalt gegen Minderheiten.
    Dies kann man dem JUSO-Plakat ja wohl kaum vorwerfen. Es ist daher absolut unverhältnissmässig, sich gleich über die blutigen Hände zu enervieren, wie über absichtliche Hetzpropaganda.

    1. Ok. Wo ist aber deiner Meinung nach die Berechtigung gegen eine einzelne Person eine Hatz zu betreiben? Wieso darf die JUSO eine Würdenträgerin derart verunstalten? Wäre es nicht im Sinne der JUSO hier ein wenig sachlicher voranzugehen? Klar kann man das SVP Plakat nicht direkt mit dem der JUSO vergleichen. Aber: beide sind nicht korrekt. Das SVP Plakat weil es gegen Minderheiten hetzt, das von der JUSO weil es eine einzelne Person demütigt bzw. verunglimpft. Und beides ist nicht recht. Und was ich an SP & Co. nicht ertrage ist der Umstand, das sie selber immer an allen und allem Kritik üben. Selber sind sie aber – so wie Cédric Wermuth es nun in einem Paradebeispiel zeigt – keinen Deut besser. Schade.

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