Dubai vor Bankrott?

Das konnte ja nicht gut gehen. Die Dubai-Blase droht nun zu platzen.

Bisher pumpte das Emirat Dubai all seine Ölmilliarden in den Bau von riesigen, luxuriösen Touristenpalästen oder
schier unerschwinglichen Wohnbauten. Wie NZZ Online heute berichtet, drohen dem Emirat langsam die Lichter auszugehen.
Die sprichwörtliche Notbremse gezogen hat Dubai indem die Gläubiger des Immobilienkonglomerats „Dubai World“ und dessen Tochterfirma
„Nakheel“ um einen Aufschub der Zahlungen gebeten wurden. Selbst die direkten Staatsschulden scheint Dubai nicht mehr
ohne Weiteres bezahlen zu können. Die auf 80 Milliarden US Dollar geschätzten Staatsschulden können von Dubai nicht mehr
entsprechend den Kreditvereinbarungen bedient werden. Hilfe erhält Dubai vom benachbarten Emirat Abu Dhabi, welches zwei staatliche Banken
angewiesen hat Staatsanleihen von Dubai im Wert von 5 Milliarden US Dollar zu zeichnen. Insgesamt besitzt die Staatsbank von Abu Dhabi nun
Staatsanleihen von Dubai im Wert von 15 Milliarden US Dollar.
Dazu gekommen ist es aufgrund der weltweit grassierenden Finanzkrise. Auch die reichsten der Reichen haben nicht mehr so viel wie
auch schon und müssen auf ihr Geld schauen. Und so lassen sich die horrend teuren Luxusapartements auf Sandbänken mit wohlklingenden
Namen wie „Palm Island“ kaum mehr verkaufen. Auch die grössenwahnsinnigen Projekte wie der Nakheel-Tower welcher einst das höchste Gebäude der
Welt werden soll und einen Rekordpreis von 38 Milliarden US Dollar kostet, werden gestoppt weil das Geld ausgeht. Ist dies das Ende des
orientalischen Märchens aus tausend und einer Nacht?

Bisher pumpte das Emirat Dubai all seine Ölmilliarden in den Bau von riesigen, luxuriösen Touristenpalästen oder

Dubai by nightschier unerschwinglichen Wohnbauten. Wie NZZ Online heute berichtet, drohen dem Emirat langsam die Lichter auszugehen. Die sprichwörtliche Notbremse gezogen hat Dubai indem die Gläubiger des Immobilienkonglomerats „Dubai World“ und dessen Tochterfirma „Nakheel“ um einen Aufschub der Zahlungen gebeten wurden. Selbst die direkten Staatsschulden scheint Dubai nicht mehr ohne Weiteres bezahlen zu können. Die auf 80 Milliarden US Dollar geschätzten Staatsschulden können von Dubai nicht mehr entsprechend den Kreditvereinbarungen bedient werden. Hilfe erhält Dubai vom benachbarten Emirat Abu Dhabi, welches zwei staatliche Banken angewiesen hat Staatsanleihen von Dubai im Wert von 5 Milliarden US Dollar zu zeichnen. Insgesamt besitzt die Staatsbank von Abu Dhabi nun Staatsanleihen von Dubai im Wert von 15 Milliarden US Dollar.

Dazu gekommen ist es aufgrund der weltweit grassierenden Finanzkrise. Auch die reichsten der Reichen haben nicht mehr so viel Geld wie auch schon und müssen auf ihr Geld schauen. Und so lassen sich die horrend teuren Luxusapartements auf Sandbänken mit wohlklingenden Namen wie „The Palm Jumeria“ kaum mehr verkaufen. Auch die grössenwahnsinnigen Projekte wie der Nakheel-Tower welcher einst das höchste Gebäude der  Welt werden soll und einen Rekordpreis von 38 Milliarden US Dollar kostet, werden gestoppt weil das Geld ausgeht. Ist dies das Ende des  orientalischen Märchens aus tausend und einer Nacht?


4 Kommentare

  1. Kindisch und Kindlich

    Früher, vor langer langer Zeit, waren wir -meine Schwester und ich-, mitunter am Strand.
    Es war oft zu den Zeiten der Ebbe und dann bauten wir mit kindlichem Eifer Sandburgen -mächtige und grosse-, wobei wir versuchten, jeweils der/die Beste und Erfolgreichste zu sein.
    Fasziniert sahen wir anschliessend zu, wenn bei eintreffender Flut, die sorgsam gebauten Gebilde, mit jeder weiteren Welle, mehr und mehr verfielen.
    Es war berauschend, den „tosenden“ Fluten bei der Ausübung ihres „gewaltigen“ Zerstörungswerks zu zusehen.

    Ja, die Burgen hatten Namen, vielfältig aus Märchen und Sagen entliehen.

    Schade eigentlich, dass neuere Sandburgen, wie Palmeninsel oder so, namentlich in diesen alten Märchen noch nicht vorkamen. Heute würde ich beim Zusehen der Zerstörung eben dieser „Sandburg“ nicht mehr kindliche Begeisterung empfinden, auch wenn der Bau dieses Gebildes, kindischem Grössenwahn entspringt.

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