Wahlen Eglisau 2010: weg mit dem Eingeborenenfilz!

Am 7. März 2010 wird in ein neuer Gemeinderat und Gemeindepräsident gewählt…

…und seit rund einer Woche überläuft der Tom’sche Briefkasten mit der nervigen „Wähl-mich“ Werbung welche auch heute die Briefkästen wie damals verstopft. Die Werbung kommt, ganz nach Budget der beworbenen Persönlichkeit, mal besser und mal grottenschlecht daher. Während gewisse Soldaten aus den Vollen schöpfen können und hochglanz 200 gr/m2 A4 Superflex-Mega-Tönder-Feinripp-Falt-Flyer verteilen lassen, bringt es das Prokomitee des abtretenden Gemeindepräsident Peter Keller auf gewöhnliches Kopierpapier (er tritt zwar nicht mehr an, das Prokomitee will ihn dennoch quasi dazu überreden…). Die Kandidatin Ursula Fehr (welche ich auch dieses Mal garantiert nicht gewählt habe!!!) grinst mich jeden Morgen von einem Stapel Holzharrassen an welcher auf dem Acker an der Hauptstrasse Richtung Bülach steht, und versaut mir so schon um 06:00 Uhr  mit ihrem für mich unsympathischen Lachen den Tag. Zumindest der lokal ansässige Druckereibetrieb OS Druck Schurter wird hoffentlich von dem politischen Affentheater profitiert haben. Aber genau das könnte es sein, was der Eglisauer Eingeborenenfilz mag. Weil einfach, einfach einfach ist. Oder so. Der Gemeindepräsident, der Liebling des Volkes? Oder interessieren sich die Ur-Eglisauer vielmehr dafür, das alles so bleibt wie es ist? Mehr Schein als Sein. So sehe ich das. Ich denke in Eglisau ist der Filz dichter als bei der und unddurchdringlicher als eine schusssichere Weste vom israelischen Mossad. Und genau dieser dämliche Filz ermöglicht dann Betrügereien wie diese da. Die Ureinwohner von Eglisau schützen, stützen und verteidigen sich gegen alle bösen Einflüsse von den „Inquisitoren“ welche in Form der Neuzuzüger das Rheinstädtchen Eglisau überschwemmen und mit ihrer modernen und offenen Gesinnung weiterbringen wollen. Wenigstens bleibt die Gewissheit, das irgendwann jeder sterben muss und sich so auch in Eglisau der Filzdschungel etwas lichtet. Ganz von selbst, ohne unser Zutun. Ich eckte in Eglisau schon mehrmals an. Sei es wegen Lapalien oder auch wirklich wichtigen Dingen. Aber das erneute Neuzuzüger-Bashing geht mir nun endgültig auf den Sack. Eglisau kann mich mal! Will man eine Verbesserung, wird man vom Gemeindeschreiber Kurt Forster – welcher sich ja lieber als Manager anstatt als Gemeindeschreiber bezeichnet – höchst persönlich am Telefon abgewimmelt. Oder wie es den Gehörgang von Herr Forster vielleicht besser schmeichelt: „Abgemanaged“.

Ich habe die Schnauze voll. Wie gesagt, Eglisau, so wie es jetzt ist, kann mich mal! Die Schnauze voll habe ich, von all den grosskotzigen Typen und Weibern welche Eglisau mit ihrer verknortzten, hinterwäldlerischen, bürgerunfreundlichen und einfach obermegahohlen Art zur Zürcher Unterländer Absteige für arrogante Knilche verkommen lassen. Ruft man in der Gemeindeverwaltung an, fragt man sich ernsthaft, wer hier genau wessen Lohn in Form von erdrückenden Steuern und Gebühren schön brav bezahlt. Dem Herr Forster zum Beispiel müsste mal jemand erklären, wer seine Lohntüte jeden Monat zuverlässig und pünktlich bereitstellt. Nicht ich alleine, logisch, aber wir alle in Eglisau und ich bin ein Teil davon! Auf meine Bitte hin, mich zurückzurufen geschah – wen wunderts – nichts.

Es ist Zeit für eine Veränderung! Ich freue mich, das wenigstens der mehrheitliche Rest der Gemeindeangestellten dynamisch und vor allem freundlich ist! Danke zum Beispiel an Herr Bosshard, welcher auch bei den wildesten Themen stets die Fassung behält und Freundlichkeit als oberste Tugend anzuwenden scheint. Lieber Herr Kurt Forster, nehmen sie sich ein Beispiel an ihrem Angestelltenm dem Herrn Bosshard. Der Typ, der kann was!

Veränderung heisst in meinem Fall, Fokus Eglisau zu wählen. Fokus Eglisau tritt an, gegen die Lokalmatadore, die Eglisauer Cowboys, der SVP und der FDP und – so hoffe ich – wird es Fokus Eglisau schaffen möglichst viele Gemeindeämter zu ergattern und den bisherigen Gemeindepräsidenten zu stürzen. Viva la Revolución! Ich jedenfalls habe nur Fokus Eglisau auf die Wahlzettel geschrieben und die übrigen Namensfelder mit den Namen der mir bekannten, jungen Neuzuzügern ausgefüllt. Alles, nur keine SVP, nur keine Jünger von Nationalrat und Eglisauer Bürger Hans Fehr. Keine sturen Böcke! Wir wollen ein wohnliches, gemütliches Eglisau indem die Einwohner wissen, wie man sich zu verhalten hat, wo die Gemeindeschreiber wissen, wann sie ein Anliegen ernst nehmen sollten. Klar ist, das durch Neuwahlen der Gemeindeschreiber derselbige bleiben wird. Aber vielleicht klopft ihm mal jemand auf die Finger.

Deshalb, am 7. März 2010, Fokus Eglisau wählen!


22 Kommentare

  1. wahlen eglisau. ursula fehr (svp) neue gemeindepräsidentin. nur lächerliche 11 stimmen über dem absoluten mehr. ich wäre nicht stolz darauf.

  2. Wenn ich das so lese, habe ich das Gefühl. dass du zu viel Stadtluft in der Birne hast. Geht doch wieder dorthin, wo du herkommst. Auf deinen mickrigen Steuerbeitrag kann Eglisau glaube ich verzichten und dein „Gelaber“ in deinen Beiträgen auch!

    1. Hallo Heepe. Es kann nur ein Schüler oder ein Lehrer sein, welcher so einen Kommentar schreibt. Ich tippe eher auf einen Lehrer. Offenbar weisst du auch nicht wo ich herkomme, sonst würdest du nicht so einen Mist erzählen. Dort wo ich herkomme, ist es landschaftlich in etwa genau so wie in Eglisau. Vielleicht noch ein wenig ländlicher. Zum Thema Steuern kann ich dir nur sagen, das Eglisau in anbetracht der Schulden, wohl auf jeden Rappen Steuergeld angewiesen ist. Und wieso soll ich als Bürger von Eglisau nur meine Pflichten (Steuern) wahrnehmen und nicht auch auf meine Rechte pochen? Ein solches Recht ist das Durchsetzen der Sicherheit auf den Strassen. Und dies fordere ich ein. Kompromisslos.

    1. Naja, wenn man den Umstand betrachtet, das Fokus Eglisau mit null Werbung in den Wahlkampf gegangen ist, muss man das Resultat schon würdigen. Von der SVP hing schliesslich an jedem Miststock ein Plakat. Fokus hatte gerademal eines. Schaut man sich die Zahlen (auch historisch) genau an, wird man zur Feststellung gelangen, das Fokus Eglisau in 4 Jahren zum Zug kommen wird.

  3. Sehr geehrter Herr Hofer

    Wenn doch alles so „Scheisse“ ist in Eglisau, warum bleiben Sie denn da? Kein Mensch zwingt Sie zum hierbleiben. Geben Sie doch ein Inserat auf in welchem Sie Ihre Vorstellungen klar erläutern. Sicher findet sich eine Gemeinde in der Schweiz die Sie mit Handkuss aufnimmt und auf alle Ihre Wünsche eingeht.
    Sonst wäre z. B. Alaska oder Panama (je nach Witterungsbedürfnissen ihrerseits) oder so sicherlich eine Alternative.

    Liebe Grüsse

    Peter Keller ex. Gemeindepräsident

    1. Hallo Herr Keller

      eines vorweg. Sie stehen erfreulicherweise zu dem was sie sagen und hier kommentieren mit ihrem Namen. Finde ich gut. Im Gegensatz zu so vielen anderen.
      Es ist nicht alles scheisse in Eglisau, sonst würden wir nicht da wohnen. Und ihre Sicht, das ich offenbar nur schlechtes schreibe, entspricht 1:1 dem Scheuklappendenken ihrer Partei. Ein Grund, nicht wegzuziehen ist unser 8 jähriges Kind. Es wäre nicht sinnvoll, es aus der Schule und dem sozialen Netzwerk zu reissen. Wie mehrfach erwähnt: es gefällt mir/uns (grundsätzlich) sehr in Eglisau. Aber es gibt Dinge, die sind in Eglisau vorsintflutlich. Und ich kämpfe auf meine Art, um dies zu ändern.

      Alle Eglisauer Leser meiner Beiträge sehen immer nur das schlechte was ich schreibe und das gute wird einfach links liegen gelassen. Aber egal, darüber beklage ich mich nicht. Was ich verlange ist wohl relativ einfach: zum Beispiel einen Gemeindeschreiber, welcher zurückruft, wenn man einen Rückruf wünscht. Sie, Herr Keller, haben dies (damals, Sie erinnern sich) wenigstens gemacht und über eine Stunde lang mit mir telefoniert. Dafür habe ich ihnen im einen Beitrag auch das entsprechende Kränzchen vergeben. Und dies habe ich als Bürger äusserst geschätzt! Vor allem der von mir angeprangerten Eglisauer Filz (ob sie dazu gehören oder nicht, müssen sie für sich entscheiden) muss verstehen, das die Bürger gewisse Rechte haben. Nicht nur Pflichten. Wenn ich Angst um die Kinder auf unserer Strasse habe, dann will ich verdammt nochmal ernstgenommen werden. Auch vom Gemeindemanager Forster. Er soll sich gefälligst um das Problem kümmern. Aber auch hier zeigen sich die rechten Pflichtenhefte der SVP. Ich habe es dem Herr Forster schon am Telefon erklärt. Sollte unserem Kind jemals etwas passieren weil die Gemeinde nichts gegen die Raserei in unserer Strasse unternimmt, dann habe ich die Hoffnung in den Verstand der entsprechenden Mitglieder und Mitarbeiter unserer Gemeinde vollends verloren. Aber so weit sollte es eigentlich laut gesundem Menschenverstand nicht kommen müssen. Wissen sie, selbst Fahrzeuge welche mit „Forst Eglisau“ angeschrieben sind, fahren mit etlichen km/h zu schnell durch Eglisau. Wieso? Warum kann man nicht einfach gemütlich und wie es sich den Gesetzen entspricht, normal verhalten und mit maximal 30km/h fahren?

      Sie kennen mich ein wenig. Ich brause schnell auf. Aber nur so verschafft man sich leider in Eglisau gehör. Sie, werter Herr Keller, sind das beste Beispiel. Weiteres Beispiel: auf meinen Anruf beim Gemeindeschreiber reagierte man nicht. Auf mein gepolter hin, hier in meinem privaten Blog, versammelt sich halb Eglisau. Nur wenige kommentieren, aber die Besucherzahlen und die Herkunft der Besucher sprechen Bände. Ich würde wetten, das die Website der Gemeindeverwaltung von diesen Besucherzahlen weit entfernt ist.

      So oder so. Ich bin überzeugt das sich auch im verkrampften Eglisau etwas ändern wird. Nicht heute, nicht Morgen, dafür aber Übermorgen. Aber dazu bedarf es halt Leute, welche auch mal das Unangenehme aussprechen und die Leute beim Namen nennen welche stets Verhinderungspolitik ausüben. Dass sich diese Leute dann persönlich angegriffen fühlen, erscheint mehr als logisch. Aber nur so kann das Eis gebrochen und Eglisau noch ein Bitzli lebenswerter gemacht werden.

      In diesem Sinne danke, dass sich wenigstens der Ex-Präsi um mein Gepoltere kümmert. Obwohl der Grund für mein Gepoltere bisher unbeantwortet blieb.

  4. Hallo miteinander. Ich bin auch eine Eglisauerin und ich muss dem Verfasser dieses Artikels Recht geben. Wir gehören selbst zu der Gruppe der Neuzuzüger und verachten den Filz, welchen wir hier in Eglisau entdeckt haben. Und ich denke das sich gerade die Neuzuzüger gruppieren sollen und gegen die vom Verfasser treffend betitelten „Eingeborenen“ wehren müssen. Hier wird eine Mauer gebaut um das schönste Dorf im Züricher Unterland. Und mit Mauern hat die Welt, genauer unser nächster Nachbar, schlechte Erfahrungen gemacht. Es gilt die Lebensqualität hoch zu halten. Und dazu gehört auch, das man Kinder auf der Quartierstrasse unbesorgt spielen lassen kann. Diese Werte sollte die regierende SVP hier in Eglisau vertreten! Ich empfehle dem Schreiber des Beitrages dringend noch öffentlicher seine Anliegen zu präsentieren. Erfolg wäre ihm bestimmt garantiert.

  5. Ich finde den Kommentar von Herrn Keller sehr interessant. Sollte dies seine politische Grundeinstellung widerspiegeln, so verdeutlicht dies so einiges. – Habe ich keine Lust auf etwas, so lasse ich es einfach sein.
    So mag man es vielleicht als Staatsangestellter mit Rückendeckung seiner Ziehväter zu „etwas“ bringen. Im Jungle der grossen weiten Welt, würde sich das wohl rächen.
    Das Ansinnen unseres lieben Toms hat die Anmut von einem wohl recht bekannten Herrn der Weltgeschichte. – Don Quijote oder war es Sisyphos?
    Nun denn, man sagt ja auch der stätige Tropfen hölt den Stein und so hoffe ich, dass sich vielleicht doch etwas bewegt.

    Zu guter Letzt letzt lieber Herr Keller: „Das Gegenteil von Gut ist: Gut gemeint.“

    Gruss JP

  6. Schon jämmerlich, wenn sich ein Gemeindeschreiber nicht um ein so einfaches Anliegen kümmert. Er muss dies ja nur dem Polizeivorstand weiterreichen und dafür sorgen, dass eben der Polizeivorstand bei der örtlichen Polizei druck macht. So einfach wäre es, würden sich die Politiker für die Leute einsetzen für die sie die Anliegen vertreten sollten. Aber – ich selbst als Eglisauer Bürger – habe bisher nicht bemerkt, dass die Lokalpolitiker etwas für das Volk machen. Der Wahlkampf ist auf Gemeindeebene schmutziger als in Bern. Hier gilt das Motto: einmal gewählt, nach hinten lehnen und ausspannen. Irgendwie ist es schon schade das ein so schöner Ort wie Eglisau von ein paar griesgrämigen und stockkonservativen möchtegern-Politikern zur Sau gemacht wird.

    Sam, Eglisau

  7. Guten Abend Herr Hofer

    Mich würde mal interessieren, ob es aus Ihrer Sicht auch etwas Gutes in Eglisau gibt ???? Warum sind Sie denn nach Eglisau gekommen, wenn hier angeblich so ein „Filz“ herrscht ? Sie hätten sich im Voraus wohl besser über Eglisau informieren sollen !!! Ausserdem kann ich Ihnen nur raten, dass Sie in spätestens 4 Jahren selber als Gemeinderat kandidieren. Ich würde Ihnen sogar meine Stimme geben. Und ein Jahr später sprechen wir dann wieder über Ihre Problemchen ! Noch besser wäre jedoch, wenn Sie sich für die Stelle des Gemeindeschreibers bewerben, welche ja bekanntlicherweise bald frei wird ! Bis dahin wünschte ich mir, dass Sie sich aktiv am Leben in Eglisau beteiligen, denn so können Sie schon viel bewegen !

    Mit freundlichen Grüssen, Realist

    1. Guten Morgen Realist

      Natürlich. Es gibt sehr viel gutes an Eglisau. Wenn sie meinen Blog etwas vertiefter lesen, werden sie etliche Passagen finden, wo ich Eglisau landschaftlich wie aber auch politisch lobe. Damit sie nicht zu lange suchen müssen, hier ein Link wo ich zum Beispiel ein (aus meiner Sicht) grosses Lob ausspreche und eine Dienstleistung der Gemeinde sehr begrüsse, welche ohne mein „gepolter“ auch nicht zu stande gekommen wäre.

      https://rueegger.me/2009/04/20/bravo-gemeinde-eglisau-informiert/

      Schauen sie. Das mit dem Filz ist so eine Sache. Wie bitte schön soll man sich wenn man plant irgendwo hinzuziehen, darüber informieren ob es filzig ist? Auf der Gemeinde anrufen und fragen? Lächerlich. Freunde fragen? Stimmt, man kennt ja noch niemanden am neuen Ort. Das merkt man leider erst dann, wenn man dort ist. Aber wie gesagt, der Filz wird von selbst weichen – oder kennen sie jemanden der ewig lebt?

      Ich überlege mir ihre Aufforderung zur Kandidatur. Auch das geplante Fazit nach einem Jahr wäre für mich ok. Am besten bleiben sie regelmässiger Leser meines Blogs, dann erfahren sie frühzeitig über meine Kandidatur. Ich werde mir erlauben, sie in das Pro-Hofer Komitee einzuladen.

      Das mit der Stelle als Gemeindeschreiber muss ich leider ablehnen. Da fehlt mir der Hintergrund dazu, was ich auch offen zugebe. Ich merke zwar, das gewisse Dinge nicht so gemacht werden wie ich das als Bürger gerne hätte, aber des grundsätzlichen Handwerkes des Gemeindeschreibers bin ich nicht mächtig.

      Ich denke, das ich mich aktiv genug in Eglisau beteilige. Es zeichnet sich immerhin ab, das in unserer Strasse etwas passiert bezüglich Raserei. Und das wäre für mich schon Erfolg genug und würde zeigen das sich meine Beteiligung gelohnt hat. Aber was verstehen sie genau unter beteiligen? Dem Filz beitreten?

      Liebe Grüsse, tom

  8. „Leiden an und in Eglisau“, erstaunlich, wieviele liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger sich darin ergehen, und selbst solche, die nicht schon 20 – Jahre Jahre oder ihres ganzes Leben hier verbracht haben. Ein Blick über den Tassenrand zeigt: Eglisau ist eine „normale“ Gemeinde, mit „normalen“ Leuten und ihren „normalen“ Problemen“. Warum die ganze Aufregung ? Vielleicht verbinden viele Eglisau mit dem – unerfüllbaren – Wunsch nach heiler Welt, und müssen feststellen, dass es hier nicht anders zugeht als z.B. in Schlieren (nichts gegen Schlieren !!). A la recherche du temps perdu, Tom ?

    1. Guten Tag Herr Hartl

      welch Ehre sie auf meinem Blog zu treffen. Oui, c’est possible, Monsieur. Sagen wir es mal so. Für mich ist es eher eine Suchen nach dem Rückschritt vom Fortschritt. Von den durch die Industrialisierung und Mobilisierung errungenen Gefahren zurück auf das lebenswerte auf dieser Kugel. Keine Angst, ich bin weder grün, noch hochgläubig oder sonstwie einer komischen rückwärtsgewandten Vereinigung angeschlossen. Aber ist es denn so verquert und abtrünnig, wen ich etwas mehr Sicherheit für meine Kinder verlange und dies versuche durchzusetzen? Ist dies so daneben?

      Grüsse tom

  9. Nachtrag zum Tom’schen Geschichtsklitterungsversuch: Ich schätze den Werbeaufwand von Fokus auf mind. das zweifache des der SVP – von der FDP ganz zu schweigen. Das Wahlresultat von Fokus mit den Finanzen der Gegenseite zu begründen, ist haltlos.

    1. Die Unterstellung hier die Geschichte zu verfälschen muss ich von mir weisen Herr Hartl! Wie ihre scharfen Augen bestimmt bemerkt haben, beurteilte ich in diesem Kommentar die Werbung aus meiner Perspektive. Ich bin nicht Mitglied bei Fokus Eglisau und kenne deren Finanzen und Aufwendungen nicht. Dieser Kommentar ist Ausdruck der subjektiv und durch mich wahrgenommenen Ausgaben. Hätte ich diese Annahme mit fundierten Fakten belegen können, wäre diese Information in einen Beitrag und nicht einen Kommentar geflossen.

  10. Aber ja doch, Tom !

    Wenn es um die Sicherheit Ihrer Kinder geht, ist das ein klar berechtigtes Anliegen, das, so hoffe und nehme ich an, bei der Behörde und der Verwaltung ernst genommen wird. Ich habe nur deshalb reagiert, weil Ihre Ausführungen irgendwie – verzeihen Sie – allzu stark nach Rundumschlag rochen, im Stil: good cop (Fokus), bad cop (SVP, FDP). Die politischen Schafe sind auch in Eglisau nicht schwarz oder weiss (um einmal bei einem SVP-Bild zu bleiben), sie unterscheiden sich in den Grautönen.

    Und noch zum Schluss ein Hinweis zum ewigen Thema „Wie behandle ich meinen Gemeindeschreiber ?“: Viele (auch ich) hatten mal einen „Zusammenstoss“ mit ihm. Aber: er hat sein Herz am rechten Fleck, und am Schluss obsiegt auch bei ihm immer die Suche nach der prahmatischen bürgernahen Lösung (im Rahmen des Rechts, natürlich). Wenn er Sie zuerst abblitzen lässt, bleiben Sie einfach dran.

    1. Zumindest die Reaktion von Gemeindeschreiber Forster lässt zu wünschen übrig. Auch wenn sie sich sicher sind, das mein Anliegen ernst genommen wird, erachte ich es als völlig daneben, wenn man den Bürger welche diese Sorge zum Gemeindeschreiber trägt, einfach auf diese Art und Weise abblitzen lässt. Für mich ist der Gemeindeschreiber ein Dienstleistungsbetrieb, von der Gemeinde für den Bürger.
      Mein Beitrag und auch die anderen sollten kein Rundumschlag darstellen, auch, wenn dies bei nachträglicher Betrachtung so rüberkommt. Es ist einfach irgendwie schon fast auffällig das alles was an Eglisau fehlt, durch eine bestimmte Partei verhindert wird. Zumindest so meine Betrachtung. Weil immer, wenn ich was wollte und nachfragte, wurde dies durch einen Exponenten einer bestimmten Partei blockiert. So betrachtet ist es vielleicht schon good cop, bad cop. Aber es halt halt etwas wahres dabei.

      Noch etwas zu Kurt Forster. Ich kritisiere ihn nicht als Amtsperson. Ich denke, er macht grundsätzlich einen guten Job. Menschlich sollte er aber lernen, das wenn er sich jemandem annimmt, er viel negative Aussagen verhindern könnte. Zuhören und die Anliegen eines anderen Menschen zu respektieren kostet nichts.

  11. Der Filz sitzt auch in der Vormundschaftsbehörde Eglisau.
    Ein bald 4 jähriger Junge durfte seinen Vater noch nie sehen.
    Sie spielen gerne verlogene Ping- Pong- Spielchen mit dem Vater.

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