Verärgerter Ex-Angestellter legt 100 Autos lahm

Ein verärgerter Ex-Angestellter missbraucht Blackbox in Kundenautos.

Der angepisste Ex-Angestellte des Amerikanischen Autohändlers Texas Auto Center verschaffte sich Zugang zur Kundendatenbank seines ehemaligen Arbeitgebers. Via den darin enthaltenen Daten gelang es ihm die Kundenfahrzeuge mit der in die Autos eingebauten Blackbox lahmzulegen. Der Autohändler baut in die Leasingfahrzeuge eine Blackbox ein. Über das kleine Gerät lässt sich der Wagen bei einer überfälligen Leasingrate aus der Ferne auschalten, sowie die Hupe einschalten. Dies machte sich der 20 jährige Ex-Angestellte Omar Ramos-Lopez zu nutzen und liess so seinen Frust über den Stellenabbau am ehemaligen Arbeitgeber aus. Nachdem beim Kundendienst des Autohändlers unzählige Reklamationen eingegangen waren, verfolgte die Polizei die IP Adresse welche auf die Datenbank zugriff zurück und fand am anderen „Ende“ den rachsüchtigen Ehemaligen. In den USA sind solche Systeme mit denen man die Fahrzeuge aus der Ferne ausschalten kann seit langem alltäglich. Früher funktionierten die Systeme so, dass man nach jeder erfolgter Zahlung einen PIN erhielt den man in die Blackbox eingeben musste um das Fahrzeug wieder für einen Monat gangbar zu machen. Heute wird der Wagen bei einer ausstehenden Zahlung via Mobilfunknetz ganz einfach per Mausklick unbrauchbar gemacht.


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