Frauen vor dem Rotlicht

Nein, dies ist kein Artikel über welche an der Zürcher Langstrasse arbeiten.

Heute Morgen fahre ich wie jeden Morgen um 06:10 zu Hause in Eglisau los, richtung Oerlikon um meiner täglichen Arbeit nachzugehen. Nichtsahnend fahre ich in Oerlikon die Thurgauerstrasse entlang und stehe vor dem Rotlicht an der grossen Kreuzung vor den Sunrise Towern (sorry, Credit Suisse Towern) und will rechts abbiegen. Ganz vorne am Rotlicht, steht ein grüner Mini Cooper S (Nummernschild der Redaktion bekannt ;-) ). Zack: Orange, Zack: Grün. Der Mini holpert, steht still. Die Standlichter gehen durch das starten des Motors kurzzeitig aus und dann wieder an, Ampel noch grün, der Mini holpert wieder. Steht. Motor wieder aus. Mittlerweile ist die Ampel rot. Ich drücke das erste mal beherzt auf die Hupe.

Nächster Versuch. Orange, Grün. Der Mini fährt! Jubel macht sich in meinem Wageninnern breit. Zu früh gefreut, bereits an der nächsten Ampel geht das Spiel wieder von vorne los. Ok, dort hat es der Lenker immerhin nur einmal geschafft die englische Minzschatulle abzuwürgen, die Plastikabdeckung von meinem Hupschalter hat aber durch das  nun temperamentvollere Draufhauen eine mittelschwere Hirnerschütterung erlitten. Kurz bevor ich dann in die Tiefgarage vom Octavo einbiegen wollte, konnte ich einen kurzen Blick in das Wageninnern des Mini Cooper erblicken. Und was soll ich sagen:

Frau, Blond, ~18 Jahre alt, ZH 800 – tausender Schild, den Mini von Papi wohl zur – beim dritten Anlauf – haarscharf bestandenen Autoprüfung geschenkt bekommen, Sonnebrille auf der Nase (um 06:30 am Morgen!!!).

Braucht es da noch Worte? Bitte Kommentarfunktion benutzen ;-)


10 Kommentare

  1. Geiler Mini. Vielleicht ist ihr Automatikfahrzeug im Service und das ist das Leihfahrzeug? Oder vielleicht fährt sie sonst Smart und ist mit der Leistung überfordert? – Wer weiss das schon…

  2. Also ich bin ja sowieso dafür, das man Frauen das Autofahren verbietet. Stellt euch einmal diese Welt vor: fast keine Unfälle mehr, leere Strassen, keine Staus, flüssiger Verkehr, alles tiptop.

  3. Das Hupen kann man sich in solchen Situationen sparen. So setzt man den Fahrer / die Fahrerin nur unter Druck und dann machen die Leute noch mehr Fehler – und es dauert länger. Ich als Mann, Prüfungen beim ersten Mal erstklassig bestanden, hatte auch so eine Situation. Heute hasse ich es Auto zu fahren und kenne Frauen, die wirklich gute Fahrer sind. Allein aufs Geschlecht kann man das also nicht begrenzen. Soviel dazu von mir.

  4. hehe, wenn du das alter nicht angegeben hättest, hätte ich auf unsere durch schönes parkieren bekannt gewordene blondine getippt.

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