Flash auf dem iPad, iPhone, Android und Co.

Wieso trotz HTML 5 eine wohl sichere Zukunft hat.

Flash Webseite auf dem Google Nexus One (Bild: engadget.com)
Flash Webseite auf dem Google Nexus One (Bild: engadget.com)

verhindert tatkräftig, das Adobe Flash auf das und das gelangen. Nennt man diese Kritikpunkte öffentlich, kommen dann sofort Kommentare wie <<wer braucht schon Falsh>> oder << Flash wird sowieso durch HTML 5 abgelöst>>. Nun, das mag sein, dass diese Meinung einige Leute teilen. Aber wie will HTML 5 Flash so schnell verdrängen, wenn Google, Blackberry, Symbian, WebOS und Windows Phone 7 allesamt die Flash-Unterstützung bereits mitbringen und so über 50% aller weltweit verkauften Telefone ausmachen?Adobe Flash ist längst nicht tod und die Applefans kaschieren mit ihrem <<brauch ich nicht>> einen Missstand für Geräte welche weit jenseits der CHF 500.- Grenze verkauft werden.

HMTL 5 ist eine grossartige Sache, kämpft aber gegen Flash an. Und obwohl auch für mich mit meinen 27 Jahren Flash immer unbedeutender wird, sind es wohl die geänderten Inhaltsangebote welche ich mit steigendem Alter besuche. Noch vor 5 Jahren besuchte ich effektiv mehr Seiten die Flash verwenden als noch heute. Hinzu kommt, das vor allem auch die Werbebranche umstellen muss. Damit meine ich all die Agenturen welche Flash-Banner erstellen und über Netzwerke wie Google Adwords verbreiten. Auch die Werbenetzwerke, allen voran Google mit Adwords müssen HTML 5 anbieten. Geschieht dies nicht, oder würde eine unheilige Allianz zwischen Google und Adobe den Zugang zum grössten Werbenetzwerk erschweren, würde dies mit hoher Wahrscheinlichkeit HTML 5 auf Jahre hinaus als Flash-Nachfolger verhindern. Und am Ende wären wieder die iPhone und iPad Kunden die angeschmierten, welche immer noch kein Flash auf ihren Geräten haben, weil „Gott“ – Steve Jobs – auf die falsche Karte gesetzt hat.


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