Standortdaten: iPhone 4 Privacy Policy

Google tut es schon lange. zieht nun nach.

Genauer Standort (Bild: maps.google.com)
Genauer Standort (Bild: maps.google.com)

Dass Google einer unglaublichen Datensammelwut verfallen ist, ist längst bekannt. Apple beginnt nun mit dem 4 genau das selbe. Und hier nimmt Apple seinen eigenen Anhängern den „Pro--Wind“ aus den Segeln. Neu in der Policy des 4 ist der Punkt, das Apple die genauen Standortdaten eines jeden 4 Nutzers sammeln darf. Genauer: Apple darf die Standort-Daten des 4 mit Partnern und Lizenznehmern teilen. Das bedeutet, das die Kreativen aus Cupertino die so gesammelten Daten an für den User unbekannte Firmen anonymisiert weiterverkaufen / weitergeben kann.

Auch neu im 4 ist . ist im Prinzip nichts anderes als Google’s erfolgreiches Werbemodell AdWords, auf dem iPhone 4. Und dazu geht Apple’s neu gewonnene Datensammelwut noch weiter. 4 sammelt für iAd die interessenbezogenen Daten der User, wie zum Beispiel das Surfverhalten um damit dem iPhone 4 Kunden passende zu präsentieren. Ein Beispiel: ein iPhone 4 User besucht oft die Sunrise Webseite und sucht im Internet oft nach den Begriffen ‚Telekom‘ oder ‚Handy‘ oder ‚Mobilfunk‘. iOS 4 übermittelt diese Daten an einen Server bei Apple und iAd präsentiert dem iPhone 4 Kunden aus der Schweiz die passende Sunrise . Vorausgesetzt, Sunrise lässt bei iAd schalten.

Hier der entsprechende Auszug aus der Privacy Policy von Apple:

To provide location-based services on Apple products, Apple and our partners and licensees may collect, use, and share precise location data, including the real-time geographic location of your Apple computer or device. This location data is collected anonymously in a form that does not personally identify you and is used by Apple and our partners and licensees to provide and improve location-based products and services. For example, we may share geographic location with application providers when you opt in to their location services.

Some location-based services offered by Apple, such as the MobileMe “Find My iPhone” feature, require your personal information for the feature to work.

Nun, ich hatte damit schon bei Google kein Problem und schaue ein wenig über diesen Identitätsverlust hinweg. Nun erinnere ich mich aber an zahlreiche Diskussionen mit Apple-Fans, deren Argument oftmals die Privacy war, welche Google sehr breit auslegt und die beim iPhone doch viel besser sei. Offenbar sucht nun auch Apple nach weiteren Einnahmequellen und bohrt am Sicherheitsempfinden der iPhone-Kunden.

Wer übrigens nicht will, das Apple das Surfverhalten aufzeichnet, der kann dies relativ einfach ausschalten: Navigiere mit deinem iPhone 4 zu http://oo.apple.com .

Via: LA Times


2 Kommentare

  1. Das glaube ich nicht. NIE würde Apple die Daten seiner Kunden weitergeben! Ich vertraue Apple und bin mir sicher das meine Daten dort absolut sicher sind!

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