Regionalzeitungen

Die Zeitung ist ein totes Medium. Naja noch nicht ganz, aber bald. Alle Verlage kämpfen zurzeit um ihre Abonnenten. Die traditionelle Zeitung wird immer mehr von Gratisblätter und Angeboten verdrängt. Interessanterweise, sind die Verlage da selber schuld, da sie die Gratiszeitungen und Internetangebote selbst online stellen. Irgendwie krank.

Ich selbst bin nicht besser. Mein tägliche Informationsquelle ist Google , da werden verschiedene Artikel vom TagesAnzeiger, 20min, NZZ, etc zusammengefasst. Aber es gibt tatsächlich noch eine Zeitung die ich lese. Es ist eine Regionalzeitung.

Welchen Charme hat eine Regionalzeitung. In der Regel erscheint eine solche Zeitung nicht täglich sondern nur ein oder zweimal die Woche. Und man kann dort Dinge lesen, die man in keiner grossen Zeitung findet. Was passiert politisch in der Nachbargemeinde? Sportergebnisse aus der Region? Wo wird welche Strasse umgebaut? Was denken die Leute in deiner Umgebung?

Ich denke, dass Regionalzeitungen weiterhin eine grosse Leserschar haben werden und sicher auch in Zukunft nicht aussterben werden. Ich hoffe es jedenfalls.


3 Kommentare

  1. Ich freue mich über jede Zeitung und über jedes Printmagazin, das pleite geht^^

    Das Internet ist einfach viel demokratischer und freier als die normalen Verlage. Wenn man etwas auf Papier schreiben und veröffentlichen möchte, braucht man die Erlaubnis von dem Verleger oder aber ziemlich viel Geld, um das selbst drucken zu können. Im Internet kann jeder schreiben, jeder seine Meinung veröffentlichen ohne irgendwem um Erlaubnis fragen zu müssen. Die kosten können dafür auch bei 0 liegen. Und dass man von einem Blog leben kann, ist mittlerweile schon mehrfach bewiesen worden.

    Bei mir ist mittlerweile alles digital. Nachrichten, Berichte, Kolumnen und auch Bücher konsumiere ich mittlerweile nur noch auf meinem PC, Netbook,Tablet oder Handy. Bis Dezember habe ich noch Die Zeit abonniert, aber das Abo ist schon gekündigt. Ich lese eine Mischung von klassischen Publikationen (wie taz, nd, faz) und Blogs.

    Besonders Regionalzeitungen will ich eigentlich nicht mehr lesen. Warum? Gerade im lokalen Bereich finde ich Blogs viel ansprechender. Da bekommt man dann nicht die Meinung eines großen Verlages aufgedrückt, sondern man kann das lesen, was man möchte und von wem man möchte. Gerade in kleineren Ortschaften gibt es meistens nur eine Regionalzeitung und die ist, zumindest in Deutschland, meistens eher rechts als links.

    Schade ist, dass man zumindest noch vermutlich keinen lokalen Blog richtig betreiben kann. Aber ich denke der Tag wird kommen, an dem auch die Bäckerei von nebenan Werbung in einem solchen Blog schalten wird und langsam wird es dann mehr solcher Blogs geben.

  2. Bei mir sieht es ähnlich aus. Die nationalen und internationalen News lese ich über’s Internet, meistens über die jeweiligen iPhone-Apps, wobei ich jeh nach Portal auch bereit bin zu zahlen (z.B. Welt und NZZ) Die Regional News lese ich ebenfalls in der Printzeitung, wobei auch aus dem Grund, dass deren Online-Portal für den Arsch ist und sie keine Artikel/News publizieren. Aber ohne diese Zeitung erfährt man ansonsten nie, was bei uns im Dorf passiert :S

    Ich persönlich denke, die User sollten langsam akzeptieren, dass sie halt auch für News im Internet bezahlen müssen, allerdings müssen die Medien ebenfalls ein attraktives Angebot liefern. Da müssen sich sowohl die Verlage, wie auch die User noch in ihrer Einstellung ändern.

  3. Nun, ich bin da eher noch altmodisch gestrickt. Oder etwas von beidem? Ich mag es, am Sonntag die SonntagsZeitung in Papierform auf dem Sofa zu lesen. Einzelne Teile liegen dabei am Boden und nur der Teil den ich gerade Lese halte ich in den Händen. Ist wohl Geschmackssache. Unter der Woche ist aber auch bei mir Google News der unangefochtene News-King.

    Gruss, tom

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