Basel kochte – Teil 3 – Danke, Moritz Suter!

Lieber Herr

Vielen Dank !

Sie haben sich im Gedächtnis der Baslerinnen und Basler unauslöschlich verewigt!
Danke für die Befreiung der Basler Zeitung aus der Geiselhaft nationalistisch-gesellschaftskonservativ-
wirtschaftsliberaler Neofeudalisten à la , Tettamanti und Co.!
Danke Herr Suter, Sie haben ein Denkmal verdient!

Der Befreiungsschlag hat auf lokaler Ebene und darüber hinaus eine historische Dimension!
Und sie zeigte der Schweiz, dass Widerstand nicht zwecklos ist!

Sie haben verdeutlich, dass man mit Geld nicht alles, aber eben auch alles machen kann!

Es ist wunderbar, dass Sie – nach typisch baslerischer Tradition – Grosszügigkeit bewiesen
und aus Engagement und liberaler Überzeugung Verantwortung übernommen haben.

Sie haben verdeutlicht, dass eine demokratische und freie Gesellschaft eine unabhängiges
Presseerzeugnis braucht.
Die Presse als Vierte Gewalt im Staat ist in unserem neoliberalen Zeitalter längst in Frage gestellt.
Alles eine Frage des Marktes, der Rendite oder der Umerziehungsambitionen.
Ihnen war der lokale Friede und die freie Berichterstattung unserer Monopolzeitung viel wert!

Alle Themen und Haltungen dürfen ihren Platz wieder finden – in einem Medium, mit dem alle immer
etwas unzufrieden waren, was ja nichts anderes bedeutet, als dass die politisch erstaunlich gut ausgewogen war und – dank Ihnen – bleibt!

Die Weiterbeschäftigung von Chefredaktor Somm sehe ich als sozial Denkende sehr positiv!
Der Vater von fünf Kindern hat nun genügend Zeit, sich ein neues Betätigungsfeld zu suchen.
Vielleicht wird ihm sein Mentor Blocher auch eine eigene Postille kaufen.
Aber erst, wenn dessen blutige Nase, die er sich in Basel geholt hat, wieder gesund gepflegt ist.

Danke, Herr Moritz Suter!


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