unheimlich blöde Vorsätze zum Jahreswechsel

Nun wollen sie wieder aufhören damit.
Die Tausenden Raucherinnen und Raucher, die sich eigentlich ganz gerne auf Trottoirs vor Beizentüren und in Hinterhöfen um Aschenbecher zusammenrotten, weil es dort immer ganz interessante Menschen kennen zu lernen gibt.
Tausende haben sich wieder vorgenommen, mehr Sport zu treiben, auf die Ernährung zu achten, die Grossmutter mehr zu besuchen, den TV öfter ausgeschaltet zu lassen und netter zu seinen schwierigen Mitmenschen zu sein.

Die basellandschaftlichen Grünen haben den Vorsatz, nicht mehr Juniorpartner der zu sein und sich weiter rechts zu positionieren.
- will der bessere und härtere Alt- Christoph werden und FDP-Nationalrat Philipp Müller möchte erreichen, dass sein Freundeskreis der Finanzjongleure und Casinoprofiteure nicht mehr als Geldsack-Partei wahrgenommen wird.
Alle Parteien haben sich vorgenommen, die kommenden regionalen und nationalen Wahlen zu gewinnen und meine Nachbarin hat zum Ziel, Gott näher zu kommen.

Die Raucherinnen und Raucher werden sich weiterhin um die Aschenbecher versammeln und sich amüsieren dabei. Der Zulauf in diese klinischen Turngeräteläden wird spätestens Ende Januar abbrechen und McDonalds wird keinen Umsatzeinbruch erleiden.

Die Grossmutter ist froh, wenn sie ihre Sonntage weiterhin in der netten Gesellschaft eines kultivierten älteren Herrn verbringen kann und sich nicht von Gross- und Urgrossbälgern tyrannisieren lassen muss, RTL1-12 werden keine Senkung der Einschaltquoten bei den wichtigsten Dauerverdummungssendungen zu verzeichnen haben und der schwierige Umgang mit schwierigen Mitmenschen wird auch im zweiten Jahrzehnt des dritten christlichen Jahrtausends nicht einfacher werden!

Die basellandschaftlichen Grünen werden feststellen, dass das rechtsgrüne Spielfeld bereits erfolgreich durch die Grünliberalen besetzt wurde und sich gerne wieder Mami SPs grossem Busen zuwenden.
Magdalena Martullo-Blocher hat Christoph längst rechts überholt und wird dennoch weiterhin ihrem Gottvater nachzueifern versuchen wie der Windhund, der dem künstlichen Hasen hinterher rennt.
Philipp Müllers Freundeskreis bleibt die Geldsack-Partei, weil das ihrem Naturell entspricht und kein Plan B vorgesehen ist – auch nicht in Bezug auf die Geldquellen.

Alle Parteien können nicht gewinnen und meine Nachbarin wird Gott kaum näher kommen, weil es diesen möglicherweise in der von ihr sich vorgestellten Form nicht gibt.
So braucht sie sich wenigstens für den nächsten keinen neuen Vorsatz zu suchen.
zum Jahreswechsel sind definitiv ein ziemlich sinnloses Ritual und dienen nur dazu, nicht auf frühjährliche verzichten zu müssen!
Weil die Sache mit den Vorsätzen ohnehin niemals funktioniert!

Ich empfehle den homöopathischen Grundsatz des „Heilens von Gleichem mit Gleichem“:
Beim nächsten Jahreswechsel den Vorsatz zu wählen, sich keine Vorsätze mehr zu nehmen
– und das für einmal durch zu ziehen!


5 Kommentare

  1. Lieber Pi, Du bist Deiner Zeit voraus! Wahrscheinlich wird es noch lange dauern, bis wir alle begreifen, dass der Neujahrsvoratz sinnlos und die Erde keine Scheibe ist :-)))!

    1. AFTER READING YOUR ARTICILE ,I WAS SO SUPPRISED TO SEETHE KARACHI SYNAGOGUE MAGEN SHALOM WHICH WAS BUILT BYMY GREAT GRAND FATHER DAVID SOLOMON UMADAKER AND MYGRAND FATHER GERSHONE UMADAKER .I EVEN SAW THE PHOTOOF MY ELDER BROTHER GERSON GERSHONE BAR MITZVA IN KARACHITHANK YOU FOR ALL WHAT YOU HAVE PUT IN..REUBEN GEE3.ONEUMADAKRR&#82S0;.HEMAIL

  2. Ich habe aufgehört zu rauchen. Mitten im Jahr.
    Ich habe angefangen, mehr Sport zu machen. Mitten in Jahr.

    Ich denke, ich werde das auf Neujahr alles rückgängig machen. Geht ja nicht, so mitten im Jahr den Kurs zu korrigieren.

  3. Also ich nehme ab diesem Jahr 30kg ab. Nie wieder rauchen, und selbstverständlich werde ich Veganer um die armen Tiere zu verschonen.

    =) sonst noch etwas?

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