Der Lohn ihrer Arbeit

Hans Fehr
(Screenshot Tele Züri)

-Nationalrat Hans Fehr von Linksautonomen zusammengeschlagen worden.

So hiess es diese Woche in allen Zeitungen. Auf dem Weg zur Albisgüetli-Tagung lief Hans Fehr den Rest des Weges von seinem parkierten Auto zum Lokal zu Fuss, direkt an einer Gruppe linksautonomer Demonstranten vorbei.

Jedem, dem der Verstand nicht unbedingt nur als Fremdwort bekannt ist, sollten in einer solchen Situation sämtliche Alarmglocken schrillen. sind nicht unbedingt für ihre Friedlichkeit und Gandhi-inspirierte Art bekannt. Und Hans Fehr ist keineswegs ein unbekanntes Gesicht in der hiesigen politischen Welt.

Doch ungeachtet dessen vermeldete die SVP auch, dass sie ihr Budget im Bereich Sicherheit von 20’000 auf 30’000 Franken ausbauen musste. Dies dank vermehrter Übergriffe und Beschädigungsaktionen seit der Initiierung der .

Es scheint, als ernte die SVP nun die ersten wohlverdienten Früchte ihrer Arbeit. Nicht umsonst investierte sie soviel Zeit, Geld und Mühen, um ein allgegenwärtiges Klima des Hasses und der Gewalt zu schaffen.

Ein Tor, wer da die Kausalität nicht erkennt.


3 Kommentare

  1. Dieser Beitrag zeigt, wie kurzsichtig gedacht und gehandelt wird. Zudem empfinde ich es als eine Frechheit, das Opfer zum Täter zu machen. Reden und Schlagen ist überhaupt nicht dasselbe. Sie sollten lieber einmal ein bisschen mehr über Politik lesen, dann wüssten Sie, dass in der Schweiz die Meinungsfreiheit herrscht. Trotzdem ist Ihre Meinung unter aller Sau!

  2. An Pascal:

    Das Opfer wird hier keineswegs zum Täter gemacht. Das Opfer, das sollte man hier ganz klar erwähnen, ist Herr Fehr. Es war aber vielleicht etwas unbedacht, den Linksautonomen soviel Friedlichkeit zu unterstellen, wie er’s (vielleicht?) tat.
    Der Artikel handelt auf zweierlei Ebenen: Erstens wird das Ereignis mit Herrn Fehr aufgezeigt. Nennen wir das einmal die Ereignis-Ebene. Dann zeige ich auf, dass dieses Ereignis durchaus nicht aus heiterem Himmel kam, sondern eine Vorgeschichte haben könnte. Von diesem Punkt aus schliesse ich auf die Ebene des politischen Klimas.

    Soweit, so gut.

    Wenn Sie sich aber nun mit Politik und vor allem auch Psychologie beschäftigen, werden Sie merken, dass Worte und Taten ganz und gar nicht klar trennbar sind. Auf Worte folgen häufig Taten. Und die Tatsache, dass Meinungsfreiheit herrscht, hat auf diese Kausalität keinerlei Einfluss.

    Nichtsdestotrotz finde ich es bemerkenswert, dass Sie meine Meinung als „unter aller Sau“ bezeichnen, wo hier doch, wie Sie sagten, Meinungsfreiheit herrscht. Meinungen kann man zustimmen oder ablehnen, aber nicht bewerten, denn sie sind subjektiv.

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