Nachrichten aus der kapitalistischen Weltordnung

ltd., der japanische Stromkonzern, der entstand als sich Japan entschieden hatte, sein Energieversorungsunternehmen zu privatisieren und der staatlichen Oberaufsicht zu entziehen, wird nun analog der Banken nach Crash der Finanz“industrie“ von 2008 gerettet!

55 Milliarden Franken sollen die Japanerinnen und Japaner nun auch noch per Steuern an die Rettung des Konzerns – nicht an die Rettung der heimatlos gewordenen Bewohnerschaft Fukushimas bezahlen!!!

Damit Tepco in der Lage sei, Entschädigungen auszurichten…

Der japanische Staat hätte diese Aufgabe mit seinem Geld wohl – nach der allumfassenden neoliberalen Ideologie – unökonomischer wahrgenommen…

Reiner Zufall, dass sich Tepco-CEO Masataka Shimizu kurz danach unter vielen Verbeugungen aus der Verantwortung zurück zog: «Ich trete zurück, weil ich das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Kernkraft zerrüttet habe und weil ich den Menschen so viele Probleme und Ängste bereitet habe», sagte er.

Probleme und Ängste????

Die Präfektur ist verseucht und auf lange, lange Zeit nicht mehr bewohnbar. Nach zwei Monaten, müssen viele Menschen immer noch in Notunterkünften ausharren. Die, die das nicht mehr aushielten und nach Hause zurückkehrten, werden kaum sehr alt werden.
Boden, Tiere, Menschen und das Meer sind in einem Grad verseucht, den wir nicht ermessen können. Die Wahrheit tröpfelt langsam bis gar nicht durch.

Er würde nun als unbezahlter Berater zur Verfügung stehen, sagte Shimizu auch noch.
Sein goldener Fallschirm dürfte in den 55 Milliarden enthalten sein.
Einer wurde wenigstens „entschädigt“!

Obwohl die Plutonium-Brennstäbe in immer noch im Freien stehen und unsere Welt verseuchen…

Am Sonntag, 22, mai treffen wir uns alle beim Menschenstrom gegen Atom!
Infos hier: www.menschentrom.ch


Ein Kommentar

  1. Wäre in der Schweiz nicht anders. Direkzahlungen vom staat an das volk (obwohl ja beides das selbe ist) wären Sozialistisch ;)

    Ausserdem garantieren sie auch keinen goldenen Fallschirm :)

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