Trittbrettfahrerei x-treme?

Der Präsident des Bas­ler Arbeitgeberverbands Marc Jac­quet erhöht in sei­nem Be­trieb die Ar­beits­zeit um 2,5 Wo­chen­stun­den und senkt die Löhne der Mit­ar­bei­ten­den, die er dank der ​ (PFZ) auch aus­ser­halb der Schweiz re­kru­tie­ren durf­te.

Die GrenzgängerInnen unter seinen Mitarbeitenden in Basel möchte er nun in Euro entlöhnen!

Er missachtet in unethischer und unrechter Weise eine der „Flankierenden Massnahmen“, dank derer das Abkommen über die Personenfreizügigkeit​ mit der EU bei den Stimmberechtigten überhaupt Zustimmung fand!

Er will von der PFZ profitieren, nicht aber die Regeln dazu einhalten!
Diese sehen natürlich auch vor, dass am selben Ort für gleiche Arbeit dasselbe Lohnniveau zu gelten hat.

Herr fördert mit seiner Rambo-Methode das Riskio, dass die PFZ schrittweise zur Hungerlohnfreizügigke​it verkommt und riskiert damit die der Wirtschaft so wichtige PFZ als Ganzes!

Sollten sich solche Arbeitgeber durchsetzen, werden Ortsansässige bald kaum mehr Arbeit finden, weil Chefs wie Herr Jacquet immer irgendwo billigere Kräfte „auf dem Markt“ suchen können.
Die zunehmende Verarmung breiter Bevölkerungsschichten​ wird so aktiv vorangetrieben!
Das ist unanständig, unverantwortlich und unhaltbar.

Die Wirtschaft sollte den Menschen dienen – nicht umgekehrt
Und zwar Allen – und nicht nur Wenigen!

Zur Basler Zeitung sagte Jacquet: „Wir wollen die Leute fair behandeln und uns nicht auf ihre Kosten bereichern.“.

Mir scheint das zumindest unehrlich und dreist.


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