Das neue iPhone 5!

Das neue 5.

Letzte Woche stellte das neue iPhone 5 vor. Und gleich danach kamen die üblichen Medienberichten wie wir sie kennen. 20 Minuten titelte: „Das iPhone 5 ist nicht schlecht aber…„, „Das neue iPhone ist Modellpflege ohne Visionen„.

Doch was ist das iPhone 5 wirklich?

Es ist das Smartphone. Das liegt schon am Name. Der Begriff iPhone ist im Volksmund bereits zu einem Synonym zum Begriff Smartphone geworden. Auch deswegen wird es sich wieder hervorragend verkaufen.

Interessant ist, das vom technischen her nicht viel bekannt ist. Im iPhone 5 werkelt ein A6 Prozessor. Mehr Informationen darüber gibt es nicht. Aber hier zeigt sich sehr geschickt, das Apple den Kunden kennt. Anstatt wie Samsung oder andere Hersteller gross zu prahlen mit Quad Core Prozessoren und 2 GB Ram, sagt Apple einfach der neue Prozessor ist doppelt so schnell wie der alte.

Diese Aussage reicht. Einem normalen Smartphonekäufer ist völlig egal ob er nun einen Dual Core, Quad Core oder 64 Core Prozessor hat, selbst wenn es ein Single Core Prozessor mit 5 Mhz. ist. Wichtig ist doch, dass das Betriebssystem die verbaute Hardware auch richtig ausnutzen kann, so kann man mit schwächerer Hardware selbe Geschwindigkeiten wie mit High End Hardware erreichen und erst noch Akku sparen.

Der neue „“ Stecker für das iPhone 5

Ebenfalls einen medialen Aufschrei gab es, weil Apple erstmals das Anschlusskabel für das iPhone änderte. Der Grund für die Änderung ist klar, der alte – 9 Jahre – alte war zu gross, um immer dünner und kleiner zu bauen. Nun wurde er durch den Lightning Anschluss ersetzt. Eigentlich sollte das auch kein Problem mehr sein. Dank Bluetooth, WLAN und AirPlay ist eine Kabelverbindung zum übertragen von Daten so gut wie gar nicht mehr notwendig, falls es doch jemand unbedingt benötigt, bietet Apple Adapter an.

Ebenfalls möchte ich hier auch gleich ein dämliches Argument aus der Welt räumen. Ja. Die EU hat neu verordnet, das alle Ladekabel von Smartphones über USB geladen werden müssen. Nein, es muss kein microUSB sein, nur das Teil das in die Steckdose kommt, muss über USB anschliessbar sein. Und diese Regel haltet Apple, im Vergleich zu vielen anderen Herstellern seit dem ersten iPhone ein!

Was darf man vom iPhone erwarten?

Ein solides, schönes Gerät. Mit einem enorm einfachen und Benutzerfreudlichem Betriebssystem. Der Display wurde etwas länger als bei den alten Modellen. Die Displaybreite bleibt gleich, das hat den Vorteil, das man das Mobiltelefon immer noch Problemlos mit einer Hand bedienen kann.

Endlich auch LTE, das ist der nächste Schritt nach UMTS und bietet mobil eine schnellere Internetverbindung als mancher Breitbandanbieter für zuhause anbietet. LTE wird in der Schweiz für das iPhone 5 zurzeit von Swisscom und Sunrise unterstützt.


2 Kommentare

  1. Ich würde sagen, dass die Zahlen gegen Apple sprechen: Android hat bei Neuverkäufen auf 68% steigen können, während iOS nur noch auf rund 17% installiert ist (IDC). Samsung ist grösster Handybauer, Apple baut lediglich das meistverkaufte Handymodell.
    MicroUSB ist keine politische Richtlinie, das ist korrekt, aber eine Norm auf die sich so ziemlich alle Handybauer bis auf Apple geeinigt haben.
    Zum Gerät: Der A6-Prozessor dürfte OK sein und ordentlich Geschwindigkeit bringen, der Bildschirm ist eine nette Neuerung, wenn man davon absieht, dass das sich Seitenverhältnis jeder Logik entzieht und beispielsweise das betrachten von YouTube-Videos zur Qual macht.
    Das iOS 6 hat auch Neuerungen gebracht, mit den Meisten hat Apple entweder alte Funktionen überarbeitet oder sich gar lächerlich gemacht, wie mit ihrem neuen eigenen Kartenapp, dass vor Fehlern und Peinlichkeiten strotzt.
    Alles in allem ist das iPhone 5 aus meiner Sicht sicher kein schlechtes Gerät, aber grosser Bildschirm, Lesezeichensync, Videogespräche übers Mobilnetz und schnellerer Prozessor hat man leider bei der Konkurrenz früher und teils auch sinnvoller umgesetzt gesehen.
    Apple hat seinen Zenit überschritten, so mein Fazit zum Gerät und der Software.

  2. Das Android weiter verbreitet ist als iOS habe ich nie angezweifelt. Ich denke für Apple kann das sogar gut sein. Marktbeherschende Firmen haben es gerade nicht so leicht (als Beispiel, Micrsoft und EU).

    Der A6 Prozessor ist okay. Das Seitenverhältnis des iPhone war schon immer merkwürdig.

    Ja alle Gerätehersteller haben sich auf micro USB geeinigt. Aber Alle Hersteller die auch ein Dock mitgeben haben einen zusätzlichen properitären Anschluss. microUSB ist unstabil und zu fummelig für ein Dock. Apple will nicht zwei Anschlüsse anbieten sondern ein „alles für einen Anschluss“.

    Ausserdem überträgt der Dock Connector / Lighning viel mehr Daten, als microUSB: http://www.adaptare.de/blog/das-muster-funktioniert-usb-und-aux-kabel-fur-das-samsung-galaxy-s3/

    micro USB wurde zwar ein Standard, aber ein ziemlich beschissener! Schade eigentlich.

    Lesezeichensync gab es seit dem 1. iPhone….

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