Entwicklung vom traditionellem zum modernen Marketing

Wer profitiert am ehesten von der Entwicklung von traditionellem zu modernem   – die Unternehmen oder die ?

Schon so manches Mal haben wir uns hier über agressive Werbemassnahmen beklagt, dabei war insbesondere Internetwerbung ins Fadenkreuz geraten. Wir haben uns gefragt: Wie haben sich die Werbemöglichkeiten durch den technologischen Fortschritt, insbesondere das , eigentlich verändert – nur zu unserem Nachteil oder gab es auch einige positive Veränderungen? Wir blicken zurück auf die Marketingkommunikation von damals bis heute aus Unternehmens- und Konsumentensicht.

Zur Zeiten der einseitigen

Die fortwährende technologische Entwicklung hat die Medienlandschaft beeinflusst und die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger auf den Kopf gestellt. Früher nutzten Unternehmen hauptsächlich traditionelle Kanäle in den Massenmedien als Marketingmassnahmen der einseitigen Kommunikation. Hierzu zählten primär Werbung in Fernsehen oder im Radio. Aber auch die Print Medien machten einen grossen Teil dieser Kommunikationsform aus, wie zum Beispiel Flyer oder Weihnachtskarten, wobei Unternehmen mit dem sogennanten „Push Marketing“ den Konsumenten Werbebotschaften im Zuge der einseitigen Kommunikation zukommen liessen.

Wie konnten sich die Konsumenten dagegen wehren? Die Konsumentenmeinung war zu dieser Zeit fast bedeutungslos. Was nützt ein Anruf im Unternehmen um sich bei einem Call Center zu beschweren? Gar nichts. Wer macht sich schon die Mühe und veröffentlicht einen Leserbrief in einer Zeitung? Kaum einer. Somit hat sich zu Zeiten der einseitigen Kommunikation fast niemand darum bemüht seine Meinung und oder seine Kritik gegenüber Unternehmen, Produkten oder Werbetaktiken zu äussern.

Der Effekt der zweiseitigen Kommunikation

Inzwischen sind Konsumenten weitgehend resistent gegenüber einseitigen Werbebotschaften. Das ist nicht nur darauf zurückzuführen, dass sie sich der Informationsasymmetrie bewusst sind, sondern hängt auch damit zusammen, dass Sie sich immer mehr den traditionellen Medien abwenden, welche ausschliesslich eine „Push-Kommunikation“ zulassen. Auf Grund dieser Entwicklung haben sich auch die Unternehmen auf diese Veränderung auf der Konsumentseite eingestellt und ihre Marketingbudgets auf die verschiedenen Medien angepasst – das Internet hat dabei die traditionellen Kanäle in den Schatten gestellt und erlaubt heutzutage Unternehmen in Form von zweiseitiger (interaktiver) Kommunikation mit den Konsumenten zu stehen.

Als Basis für erfolgreiche interaktive Kommunikation gilt beispielsweise das Sammeln von Kundendaten, durch die Implikation von Cookies, wobei individuelle Kundenpräferenzen mit der IP- Adresse gespeichert werden und für digitale Kommunikationsmassnahmen genutzt werden. Diese Praxis ist bekannt als personalisierte Werbung. So können Unternehmen durch den technologischen Fortschritt mit weniger Streuverlust und zielgerichteter mit bestehenden und potentiellen Neukunden, in Kontakt treten und kommunzieren.

Wie sieht es auf der Empfänger Seite aus? Die Konsumenten haben durch das Internet den Vorteil dass Sie nun für Sie persönlich relevante Werbebotschaften erhalten. Ob das vor- oder nachteilig ist, ist individuell abhängig; so manch einer mag sicherlich den Amazon Service mit Werbemails die auf dem persönlichen Kauf- und Suchverhalten in der Vergangeneheit basieren. Weiterhin hat das Internet auch neue Wege für den Konsumenten eröffnet Nachrichten zu kontrollieren und zu steuern. Zum Beispiel können Konsumenten auf ihrem Computer Werkzeuge wie Ad- oder Pop Up Blocker installieren, um den fiesen digitalen Werbeattacken aus dem Weg zu gehen. Auch können Konsumenten beispielsweise selbst entscheiden ob sie eine Marke bei „liken“ oder eben nicht und bekommen auf dieser Grundlage Informationen über Service und Produkte von Unternehmen zugesandt. Viel signifikanter ist jedoch, dass durch die Interaktivität, die Konsumenten mehr Einfluss erhalten haben und mittlerweile Ihrem Ärger Luft machen können: Die Empfänger können sich beispielsweise auf oder mit dem Unternehmen in Kontakt setzen und ihre Meinung schnell und einfach in der öffentlichen Welt des Internets verbreiten. Hiermit können Sie rasendschnell hunderte von Menschen erreichen, welche die Meinung teilen und der Aussage mit einem Kommentar noch mehr Kraft verleihen. Dies kann eine grosse Wirkung erzielen und dem Unternehmen bei nicht adequater Reaktion schnell das Image versauen.

Unser Fazit: Das Internet hat im Prinzip eine „Win Win Situation“ für beide involvierten Parteien im Marketing – Kommunikationsprozess geschaffen. Jedoch profitiert der Konsument schlussendlich mehr von dem Internet, man spricht nicht umsonst von der „Generation Facebook“, welche sich schnell über die sozialen Medien vernetzen und zusammenschliessen kann, um eine gemeinsame Ansicht zu verbreiten. Das Internet hat den Konsumenten eine kraftvollere Stimme und somit mehr „Macht“ am Markt verliehen. Die Unternehmen sind durch das Internet gezwungen dem Konsumenten zuzuhören und auf ihre Meinungsäusserungen bezüglich ihrer Unternehmenspraktiken oder ihrer Produkte zu reagieren.


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