Alles auf Anfang – Ubuntu Linux im Test

Ich bin einfach ein „Tech-Kiddie“ der immer wieder etwas neues Testen will. Na gut oder auch im allgemeinen ist für mich nicht neu.

Ich habe mehrere Jahre lang Linux genutzt. Einige Zeit davon auch Ubuntu. Nun wollte ich Ubuntu einfach wieder mal testen. Was hat sich verändert? Ich bin gespannt!

In einer fortlaufenden Beitragsserie möchte ich hier über meine Erfahrungen berichten. Heute beginnen wir mit der Installation.

Ich muss zugeben, ich hatte früher nie grössere Probleme mit der Hardware meiner Linux – Geräte. Jetzt habe ich Ubuntu auf einem Macbook Air (Anfang 2014) installiert. Ich habe mich für die aktuellste Ubuntu Version 15.04 (Stand: 17. Juni 2015) entschieden.

Als Installationsmedium hab ich einen USB-Stick genutzt. Ubuntu selbst bietet eine super Anleitung wie man den erstellen kann. Vorher hab ich noch „REFIt“ installiert.

Das Booten vom Installationsmedium klappt einwandfrei. Nach dem booten kommt allerdings bereits das erste Problem. Es macht den Anschein als würde der W-Lan-Chip von meinem Macbook nicht erkannt werden. Das Problem verschwindet allerdings von selbst. Wenn man 3-4 Minuten wartet, werden plötzlich W-Lan Netzwerke erkannt, und man kann sich problemlos mit ihnen verbinden. Das Problem ist reproduzierbar, bei jedem booten vom Installationsmedium dauerte es immer seine Zeit bis die W-Lan Netze erkannt wurden.

Bei der Installation wählte ich, dass Ubuntu die Updates herunterlädt, und auch gleich die proprietären MP3 Codecs mitinstallieren soll. Die Installation dauerte knapp 5 Minuten (eine super Zeit!).

Nach einem einmaligen Neustart, konnte ich direkt in mein schönes neues Ubuntu booten. Wirklich alles hat nicht geklappt, obwohl ich die Updates bei der Installation gleich berücksichtigen wollte, hatte ich nachher noch knapp 100MB an Updates zu installieren. Auch wurde die vollständige Deutsche Sprachunterstützung nicht mit installiert, macht aber nichts mit 2 Klicks ist das nachgeholt.

Positive Überraschung: Das W-Lan wird nun sofort erkannt. Offenbar besteht der „4-Minuten-Bug“ nur auf dem Installationsmedium – ich bin beruhigt.

Viel mehr konnte ich noch gar nicht testen. Ich werde Ubuntu jetzt in meinem Alltag nutzen und euch wieder davon berichten.


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