Bewölkter Himmel - Als Symbolbild für Cloud Dienste

Cloud Dienste ☁️ – Segen und Fluch! Mein Setup

Ich will jetzt nicht den alten Mann spielen und sagen das früher alles besser war. Aber früher hatten wir noch keine Cloud Dienste – da war es zumindest übersichtlicher!

Früher war alles besser 😅

Früher hatte man in der Regel auch nur einen Computer, der in der Regel zuhause fest installiert und für die ganze Familie verfügbar war. Heute hat jedes Familienmitglied oft mehr als einen „Computer“. Smartphones, Tablets, Notebooks, Smartwatches – bei ganz Technikaffinen auch Glühbirnen, Türschlösser und Kühlschränke. 😉

Ich weiss noch als das angefangen hat und ich erstmals mehr als ein Gerät hatte. Meinen Computer zuhause und ein kleines Netbook für Unterwegs. Die Dateien synchron zu halten war ein Graus – oft hatte man von diversen Dokumenten mehrere Kopien, auf diversen USB – Sticks und dennoch hatte man nie die aktuellste Version dabei. Als dann zusätzlich noch die Smartphones kamen – war das Chaos perfekt.

Das schöne in der Informatik ist, das es immer jemanden gibt der Lösungen für die alltäglichen Problemen anbieten. Und so kamen die ersten Cloud — Dienste auf den Markt. Quasi „Online USB-Sticks“ die sich immer automatisch über das Internet auf allen Geräten aktualisieren.

Heute ist alles Cloud 😲

Heute sind Cloud Dienste alltäglich. Viele kleine und grosse Hersteller bieten eigene Cloud Dienste an und versuchen dich an sich zu binden. Eigentlich haben wir jetzt bald schon zu viele Cloud Dienste und man kann gerne mal die Übersicht verlieren.

  • Ich habe ein Google Konto und damit automatisch die Google Cloud (Google Drive).
  • Dank Macbook und iPhone habe ich eine Apple ID und damit Zugriff auf die iCloud von Apple.
  • Da ich mir auch ein Office 365 Abo gönne, habe ich automatisch noch die OneDrive von Microsoft.
  • Da ich auch Adobe Programme benötige und die es nur noch als Abo-Modell mit inkludiertem Cloud-Speicher gibt, hab ich natürlich auch noch die Creative Cloud.
  • Historisch hab ich auch noch einen Dropbox Account und auch dort noch etwas Cloud Speicher.

Über die Jahre hab ich das ganz automatisch Stück für Stück immer mehr genutzt. Ich denke es ist klar, dass es keinen Sinn macht jede Cloud für alles zu nutzen – da verliert man schnell die Übersicht. Da ich immer wieder gefragt werde welchen Cloud – Dienst ich empfehle, mache ich hier eine Übersicht über mein persönliches „Cloud-Setup“ das so für mich gut funktioniert und stimmt.

Allgemeine Cloud

Meine „Allgemeine Cloud“ für Dokumente und andere Dateien (nicht für Bilder) ist die OneDrive von Microsoft. Der Grund ist simpel. Preis / Leistung ist einfach phänomenal. Als Abonnent von Office 365 hat man automatisch 1TB (eigentlich viel mehr – dazu später) Speicherplatz – ohne Zusatzkosten. Es gibt Apps für alle Plattformen (Windows, Mac, Android, iOS) und die Weboberfläche ist auch ziemlich cool.

Seit längerer Zeit, wird der Speicher bei der OneDrive übrigens automatisch und kostenlos erweitert wenn man die 1TB Grenze erreicht. Ziemlich cool! Ich hab inzwischen beinahe 2.5 TB in der OneDrive Cloud und das funktioniert problemlos.

Fotos

Ich bin bestimmt kein professioneller Fotograf. Aber ich mache gerne mal mit meinem iPhone ein paar Fotos und organisiere diese auch in Alben, etc. Ich habe hier relativ viel ausprobiert.

Als Apple Nutzer wäre es offensichtlich „Apple Fotos“ über iCloud zu nutzen. Und früher (schon wieder fühle ich mich alt) als Apple Fotos noch iPhoto hiess war das auch sehr nützlich und cool. Leider bin ich mit dem neuen „Apple Fotos“ nie so richtig warm geworden, irgendwie wurde das Organisieren der Fotos viel komplizierter.

Als Alternative hab ich mir Google Fotos angeschaut, dass es ja auch für iPhones gibt. Grundsätzlich mag ich die APP. Aber leider komprimiert Google die Fotos beim Upload in die Cloud – was einfach super dumm ist! Und leider kann man das auch nicht deaktivieren.

Seit einiger Zeit hab ich angefangen meine Fotos mit Adobe Lightroom CC zu organisieren. Das funktioniert sehr gut. Zudem bringt Lightroom auch noch ein paar Fotobearbeitungsfunktionen – die sogar ich als Laie verstehe! Daher synchronisiere ich alle meine Bilder über die Creative Cloud von Adobe.

Mails, Kontakte und Kalender

Kontakte und Kalender synchronisiere ich – der Einfachheitshalber über die iCloud von Apple. Hier wäre ich einfach pragmatisch würde ich Windows / Android als Gerätesetup verwenden würde ich sie über Microsoft oder Google synchroniseren.

Egal ob Google, Apple oder Microsoft für die Synchroniserung von Kontakte und Kalender benutzen alle das offene CalDav (Kalender) und CardDav (Kontakte) Format. Daher sind die vom Leistungsumfang auch weitgehend identisch.

Mails laufen seit Jahren über mein eigenes Mailhosting – quasi meine eigene Cloud 😅.

Fazit

Cloud Dienste gibt es heute wie Sand am Meer. Ich habe auch schon mit einer eigenen Cloud (OwnCloud / NextCloud) experimentiert, der Wartungsaufwand war mir hier aber zu hoch – aber auch das funktioniert grundsätzlich einwandfrei.

Wenn ihr auf der Suche nach der richtigen Cloud seid. Schaut erstmal welche Angebote ihr schon habt. Für was ihr sie braucht und wählt nicht einfach wahllos irgendeine.

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