Die neue Solidarität?

Interessante Sichtweise aus einer interessanten Ecke. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat folgendes errechnet: Würden von allen privaten Vermögen von über 250’000 Euro bei Alleinstehenden respektive 500’000 Euro bei Verheiraten 10 Prozent abgeschöpft, ergäbe das für den Staat eine Entlastung von «schlappen» 230 Mrd. Euro. Geldwerte dieser Grössenordnung nennen ganze acht Prozent der Bevölkerung ihr Eigen. Damit stünde das Land im Zusammenhang mit der 20-Prozent-Grenze, wie diese in den Maastricht-Verträgen festgelegt ist sehr nahe. Und das erst noch mit Anleihen, nicht mit Enteignung!
Eben solches könnte man sich doch gut und gerne auch in den «Krisenländern» Griechenland, Spanien und Italien vorstellen. Denn auch dort gibt es eine hoch begüterte Oberschicht, die dank ihrer Möglichkeiten schon immer Mittel und Wege gefunden hat, ihren Fiskus mit Tricks und «Sponsoring» ruhig zu halten und ihr Schärflein an allen möglichen Orten so zu parkieren, dass der Staat keinen Zugriff hat.
Damit ist wieder einmal mehr bewiesen, dass die Etablierten sich zu schützen in der Lage sind, derweil «das gemeine Volk» keine Ahnung hat, wie es Lebensunterhalt und Abgaben an den Staat aufbringen kann, ohne zu verhungern.

Brief an Herrn Mörgeli
Swissprinters: Der grosse Zampano

Noch keine Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Interessantes

Über mich

Bild von Samuel Rüegger

Samuel Rüegger

Mein Name ist Samuel, ich arbeite als Webentwickler und blogge über alles was mir gerade durch den Kopf geht… 😉

Social Media

Webhosting: cyon

Werbebild vom Webhoster Cyon

Kontaktiere mich

Populäre Beiträge

Instagram

Newsletter