Direkte Demokratie und Wahlbeteiligung

Bei der letzten nationalen Volksabstimmung gab es viel Gerede um die Wahlbeteiligung. Oft hört man auch, dass die direkte Demokratie bei einer Wahlbeteiligung von rund 30% oder weniger versagt hat.

Ich sehe das etwas anders. Erstens bin ich der Ansicht, das jede Stimm- und Wahlberechtigte Person das Recht hat seine Meinung an der Urne kundzutun. Aber ich vertrete auch die Meinung, dass man nicht aus jedem Recht eine Pflicht machen muss.

Eine niedrige Wahlbeteiligung hat für mich auch eine politische Aussage: „Es hat schlicht und einfach die wenigsten interessiert!“ Das ist vor allem eine Aussage an die Gruppierung / Partei / Komitee, dass ein Referendum ergriffen oder eine Initiative lanciert hat.

Wir müssen nicht bei jeder Abstimmung Angst oder Panik um unsere direkte Demokratie haben, sondern einfach mal Verständnis zeigen, das es Themen gibt, die die Mehrheit der Bevölkerung nicht interessiert – obwohl man es selber für enorm wichtig hält!

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