Geht dir ein Licht auf?

Wirtschaftskrise (ich liebe dieses Wort) hin oder her, aber der Sparzwang treibt seltsame Blüten. Was mir in letzter Zeit immer häufiger auffällt, ist die Gedankenlosigkeit mancher Menschen. In diesem Fall betrifft es die „lieben“ Verkehrsteilnehmer.
Ãœber dieses Thema wollte ich mich schon lange mal „auskotzen“. Ist es euch auch schon mal passiert, das ihr fast einen Radfahrer über den haufen gefahren habt, weil dieser „Idiot“ bei Dunkelheit ohne Licht fährt und ihr ihn deshalb fast übersehen hättet? Wie kommt man eigentlich dazu? Kein Geld für Leuchtmittel? Energiesparen? Lebensmüde? Ich würde im Traum nicht darauf kommen, mein Fahrzeug (ob Fahrrad, Motorrad oder Auto) bei Dunkelheit ohne Licht zu bewegen. Was ist in diese Leute gefahren? – Ausser andere Verkehrsteilnehmer die den Unbeleuchteten übersehen haben…
Die Autofahrer sind natürlich auch nicht unfehlbar oder wie ist es zu verstehen, wenn diese mit Standlicht oder auch ganz ohne in der Stadt unterwegs sind? Vielleicht sind das ja Radfahrer die mal wieder mit dem Auto unterwegs sind. Frei nach dem Motto: „Die Strassenbeleuchtung reicht mir, ich sehe genug“. Vielleicht haben diese auch erfahren, dass das fahren mit Licht den Benzinverbrauch um 0.1 Liter/100km erhöht. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Die Ersparnis beträgt bei 20.000km im Jahr sage und schreibe CHF 30.-. Falls die Spekulation zutrifft, können sich diese Autofahrer schon nach einem Jahr Lampen für ihr Fahrrad kaufen und lassen dann vielleicht das Auto stehen.
Wo wir doch gerade dabei sind, mit Damokles Schwert herumzufuchteln. Die Gruppe der Verkehrsteilnehmer ohne Räder darf natürlich auch nicht fehlen. Die Fussgänger, welche in extrem auffälligem Schwarz bei Dunkelheit die Fahrbahn überqueren und davon ausgehen, dass sie sofort gesehen werden. Sie sehen ja schliesslich auch das herannahende Fahrzeug mit der „Festbeleuchtung“.
Vielleicht ist der heutige Strassenverkehr das neue „Russische Roulette“ und wir sind umgeben von Adrenalin-Junkies. Ich würde mir wünschen, dass dieser Artikel ein paar dieser Zeitgenossen zum Nachdenken bewegt und uns allen die eine oder andere Schrecksekunde erspart bleibt.
Das letzte Wort: Warum bleiben Radfahrer nicht bei Rot am Lichtsignal stehen? Sind die Farbenblind oder gilt das Lichtsignal nur für Motorfahrzeuge?

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5 Kommentare

  1. fredi

    Hallo jpdio. Dein Beitrag finde ich echt daneben, auch wenn es Ironisch gemeint ist. Wenigstens gibt es Leute welche die Umwelt schonen und Fahrrad fahren oder zu Fuss unterwegs sind.

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  2. jpdio

    Hallo lieber Fredi. Ich danke dir für deinen Kommentar. Ich stelle keineswegs den ökologischen Sinn des Radfahrens in Frage. Meine Äusserungen beziehen sich lediglich auf die kurzsichtige Denkweise der Verkehrsteilnehmer.
    Denn spätestens bei einem Unfall, wenn Krankenwagen, Polizei, usw. anrauschen, ist der positive ökologische Effekt des Radfahrens dahin.
    Und nein, ich habe nichts gegen Radfahrer im Speziellen. Ich bin einfach mit der Gesamtsituation unzufrieden. 😉
    So long – jpdio

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  3. heinzi

    JPDIO! Ich will mehr von dir lesen! Diene Kolumne finde ich sensationell gut!

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  4. Henrik

    Well done Jpdio …
    über was ich mich freuen würde:
    notorische Linksfahrer auf der Autobahn …

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  5. Vukumpra

    Ich will etwas über „Wir fahren mit Winterpneu und nicht 20 Km/h“ lesen.
    Gruss Vukumpra

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