Ubuntu, Mint, Fedora: Energieprofile automatisch mit udev umschalten

Mein Linux-Notebook bleibt im Performance-Modus, auch wenn ich im Zug sitze - und der Akku ist nach 90 Minuten leer. Mit einer kleinen udev-Regel wechselt das Energieprofil automatisch, sobald ich das Netzkabel ziehe. So richtest du das auf Ubuntu, Mint oder Fedora ein.

Strommast mit Himmel im Hintergrun

Ich arbeite auf einem Notebook, und wie die meisten Notebook-Nutzer lebe ich in zwei Welten. Am Schreibtisch hängt der Laptop am Strom, soll also volle Leistung bringen - Kompilieren, Container starten, mehrere Browser-Fenster mit Dev-Tools offen haben. Unterwegs im Zug oder im Café zählt dagegen jede Minute Akkulaufzeit, und ich brauche kein Maximum an CPU-Boost, sondern möglichst lange Durchhaltevermögen.

Linux bietet dafür Energieprofile. Das Problem: Ich musste sie bisher jedes Mal von Hand umschalten. Das vergesse ich zuverlässig. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du das loswirst und das mit einer kleinen udev-Regel, die das Profil automatisch wechselt, sobald du das Netzkabel einsteckst oder ziehst.